25 Jahre Kleist Forum: Wie Frankfurt (Oder) zur Kulturhochburg wurde
Alex TintzmannWoidke lobt Kleist-Forum: 'Unersetzbares Bindeglied' - 25 Jahre Kleist Forum: Wie Frankfurt (Oder) zur Kulturhochburg wurde
Das Kleist Forum in Frankfurt (Oder) feiert 25 Jahre als kulturelles Leitprojekt in Brandenburg
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 hat sich das Kleist Forum zu einer lebendigen Drehscheibe für Theater, Oper und Musik entwickelt und über eine Million Besucher mit seinem vielfältigen Programm angezogen. Sowohl Verantwortliche als auch Künstler würdigen sein mutiges Spielplanangebot und den nachhaltigen Einfluss auf die Kunstszene der Region.
Den Auftakt bildete 2001 eine Inszenierung von Bizets Carmen. An dem Ort, an dem einst der Schriftsteller Heinrich von Kleist geboren wurde, avancierte das Haus schnell zu einem zentralen Pfeiler des kulturellen Lebens Brandenburgs. In den vergangenen Jahren fanden hier rund 4.560 Vorstellungen mit 10.000 Künstlern statt – von Oper und Operette über Theater und Musicals bis hin zu Poetry Slams und sogar Sandtheater.
Die Besucherzahlen steigen seit 2016 kontinuierlich an und erreichten im vergangenen Jahr mit 50.000 Gästen einen Rekord. Zudem fördert das Kleist Forum Nachwuchstalente, etwa durch die jährliche Verleihung des Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker. Initiativen wie die ermäßigte TheaterCard50 oder upgecycelte Stoffbeutel unterstreichen zudem sein Engagement für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit.
Neben Aufführungen dient das Forum als Veranstaltungsort für Tagungen und Symposien und festigt so seinen Ruf als Raum für Dialog und kreativen Austausch. Frankfurts (Oder) Oberbürgermeister Axel Strasser lobte den zukunftsweisenden Ansatz des Hauses, während Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke während der Jubiläumsfeierlichkeiten dessen Bedeutung betonte.
Das Kleist Forum bleibt eine treibende Kraft in der ostbrandenburgischen Kulturszene. Mit einer Mischung aus kühnen Experimenten, gesellschaftlicher Einbindung und künstlerischer Exzellenz zieht es weiterhin ein breites Publikum an. Beim Eintritt in das nächste Kapitel scheint sein Einfluss auf die kreative Landschaft der Region ungebrochen.






