11 May 2026, 02:32

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei ausverkauften Theaterstücken gleichzeitig

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit einer Seite mit Text und einem Logo.

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei ausverkauften Theaterstücken gleichzeitig

Die Schauspielerin Alma Hasun hat das Wiener Publikum erneut mit zwei beeindruckenden Auftritten in ihren Bann gezogen. Am Sonntagabend stand sie in den Kammerspielen für Sophia oder Das Ende der Humanisten auf der Bühne. Gleichzeitig ist ihr Solo-Stück Ganymed Areal – ein dreistündiger Monolog – für alle Vorstellungen bis Oktober ausverkauft. Die Kritik feiert beide Produktionen und festigt damit ihren Ruf als mutige und vielseitige Künstlerin.

In Sophia oder Das Ende der Humanisten spielt Hasun eine Tochter, die versucht, die gescheiterte Ehe ihrer Eltern wiederzubeleben – mit einer überraschenden Wendung: Die neue Liebe ihres Vaters ist ein humanoider Roboter. Die Sonntagsmatinee um 15 Uhr in den Wiener Kammerspielen zeigte einmal mehr ihr Talent, scharfen Witz mit emotionaler Tiefe zu verbinden.

Ihr zweites Stück, Ganymed Areal, entfaltet sich in einem ungewöhnlichen Rahmen: als ortsspezifische Produktion im Stationentheater in Wien-Penzing. Hier verkörpert sie eine Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hat, und liefert einen anstrengenden, doch faszinierenden dreistündigen Monolog. Die Vorstellungen sind durchgehend ausverkauft – ein Beweis für die enorme Nachfrage nach diesem Stück.

Hasuns Verbindung zur Literatur reicht tief. Ihr Vater brachte ihr Autoren wie Hemingway und Hesse nahe und weckte so ihre lebenslange Leidenschaft für das Erzählen. Zu ihren Lieblingswerken zählt Anton Tschechows Er und Sie, insbesondere die Kurzgeschichte Der dumme Franzose. Auch Tschechows Theaterstücke hat sie bereits auf die Bühne gebracht, darunter Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt in Wien.

Abseits der Bühne sprach sie über die tiefgreifende Wirkung von Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen. Das Buch schildert Friedländers dramatische Flucht vor der Gestapo und ihr Überleben in einem Konzentrationslager – eine Geschichte, die Hasun zutiefst berührte.

Sowohl Sophia oder Das Ende der Humanisten als auch Ganymed Areal erhielten begeisterte Kritiken und unterstreichen Hasuns Stellung im österreichischen Theater. Da Ganymed Areal bis Oktober vor ausverkauften Häusern spielt, bleibt ihre Fähigkeit, Publikum zu begeistern, ungebrochen. Die Stücke zeigen zudem ihre Bandbreite – von schwarzem Humor bis hin zu roher, nachdenklicher Dramatik.

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