Augsburgs OB-Stichwahl wird im Bierzelt ausgezählt – eine ungewöhnliche Lösung
Alex TintzmannKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs OB-Stichwahl wird im Bierzelt ausgezählt – eine ungewöhnliche Lösung
Augsburgs Oberbürgermeister-Stichwahl nahm eine ungewöhnliche Wendung, als Wahlhelfer die Briefwahlstimmen in einem Bierzelte auszählten. Die Stadt musste improvisieren, nachdem der übliche Veranstaltungsort kurzfristig nicht zur Verfügung stand. Bei der Abstimmung am 22. März 2026 ging es um die Entscheidung zwischen der amtierenden Oberbürgermeisterin Eva Weber und ihrem Herausforderer von der SPD, Florian Freund.
Das Plärrer-Gelände diente als Standort für das Bierzelt, in dem die Stimmen ausgezählt wurden. Die Verantwortlichen wählten den Ort, weil die in der ersten Runde genutzte Messehalle nicht mehr frei war. Durch den Beginn des Oster-Volkfestes waren alternative Räumlichkeiten knapp geworden.
In der gesamten Stadt waren 127 Wahllokale für die Stichwahl in Betrieb – genauso viele wie in der ersten Runde am 8. März. Alle 105 barrierefreien Standorte blieben geöffnet und garantierten so eine vollständige Abdeckung für die Wähler:innen. Dank der Bierzelt-Lösung konnte die Auszählung trotz der logistischen Herausforderung wie geplant stattfinden.
Die Stichwahl verlief ohne Störungen, dank des provisorischen Wahlorts. Die Ergebnisse von Weber und Freund wurden fristgerecht ermittelt, wobei das Bierzelt als vorübergehende, aber wirksame Lösung diente. Die Stadt hielt ihr übliches Netz an Wahllokalen aufrecht und stellte sicher, dass alle Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben konnten.






