Ausschreitungen bei VfB Lübeck gegen HSV II: Neun Verletzte durch Pyrotechnik und Schlägereien
Herbert RennerChaos in der Regionalliga - Neun Verletzte nach Fußballspiel - Ausschreitungen bei VfB Lübeck gegen HSV II: Neun Verletzte durch Pyrotechnik und Schlägereien
Ausschreitungen bei Zweitligaspiel: Neun Verletzte bei VfB Lübeck gegen Hamburger SV II
Am 13. März 2026 eskalierte ein Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV in Gewalt, wobei neun Menschen verletzt wurden. Zu den Vorfällen zählten Verletzungen durch Pyrotechnik im Stadion sowie eine Massenschlägerei vor dem Gelände. Die Polizei hat Ermittlungen zu den Auseinandersetzungen eingeleitet.
Die Zwischenfälle begannen während der Partie im Lübecker Lohmühlenstadion, als drei Heimfans durch Rauchgas von Pyrotechnik Atemprobleme erlitten. Sie wurden vor Ort von Sanitätern behandelt.
Nach dem Abpfiff kam es zu einer Schlägerei zwischen rivalisierenden Fangruppen. Über 50 Personen gerieten aneinander, sechs weitere wurden verletzt. Beamte griffen ein, trennten die Gruppen und nahmen Personalien auf.
Die Polizei verstärkte die Streifen um das Stadion, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Noch ist unklar, wie viele der Verletzten Anhänger des HSV waren. Die Aufklärung der Vorfälle könnte sich aufgrund der hohen Beteiligtenzahl hinziehen.
Alle neun Verletzten wurden mit leichten Verletzungen vor Ort versorgt. Die Ermittler prüfen weiterhin die Ursachen für den Pyrotechnik-Zwischenfall und die Gewalt nach Spielende. Konkrete Maßnahmen zur Vermeidung künftiger Vorfälle wurden bisher nicht bekannt gegeben.