Baden-Württemberg kämpft mit 875.000 Euro gegen Einsamkeit in 35 Projekten
Herbert RennerBaden-Württemberg kämpft mit 875.000 Euro gegen Einsamkeit in 35 Projekten
Baden-Württemberg investiert fast 875.000 Euro in den Kampf gegen Einsamkeit im gesamten Bundesland. Die Fördergelder fließen in 35 Projekte, darunter zwei Initiativen in Freiburg, die sich auf den Aufbau sozialer Kontakte konzentrieren. Verantwortliche betonen, wie wichtig einfache und zugängliche Begegnungsmöglichkeiten sind, damit Menschen in ihrer Nachbarschaft zusammenfinden und sich austauschen können.
Die beiden Freiburger Projekte wurden aus 323 Organisationen ausgewählt, die sich an einem Ideenwettbewerb beteiligt hatten. Das Vorhaben WIR am Wochenende erhält 30.000 Euro, um offene Aktivitäten für junge Menschen im Stadtteil Weingarten anzubieten. Ziel ist es, regelmäßige, zwanglose Treffen zu schaffen, bei denen Teilnehmende in Kontakt kommen können.
Der FABRIK-Nachbarschaftskiosk, ebenfalls mit 30.000 Euro gefördert, plant die Einrichtung eines lokalen Treffpunkts für soziales Miteinander und Inklusion. Beide Initiativen setzen darauf, Isolation durch niedrigschwellige Angebote zur Gemeinschaftsbildung zu verringern.
Landespolitiker:innen haben die Bedeutung solcher Projekte für den Zusammenhalt in der Gesellschaft hervorgehoben. Die Förderung ist Teil einer umfassenderen Strategie, um Einsamkeit durch bürgerschaftliches Engagement und gemeinsame Räume zu begegnen.
Die ausgewählten Projekte können nun ihre Pläne umsetzen – unterstützt durch insgesamt 60.000 Euro Landesmittel. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Initiativen den Austausch zwischen Anwohner:innen fördern und nachhaltige Vorteile für die Stadtteile bringen. In den kommenden Monaten werden weitere Updates zum Fortschritt folgen.






