01 January 2026, 15:15

Bombendrohung in Goslar: Schüler löst Großeinsatz mit falschem Alarm aus

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, während ein Mädchen in ein Mikrofon spricht, das auf einem Ständer steht; dahinter ist eine Umzäunung mit einem Dach zu sehen, das mit Ballons geschmückt ist.

Bombendrohung in Goslar: Schüler löst Großeinsatz mit falschem Alarm aus

Am 16. September führte eine Bombendrohung im Schulzentrum Goldene Aue in Goslar zur Evakuierung von etwa 1.200 Schülerinnen und Schülern. Später bestätigten die Behörden, dass es sich um einen Scherz eines eigenen Schülers der Schule handelte.

Die Drohung löste einen sofortigen Großeinsatz der Polizei aus. Beamte durchsuchten das Gelände, fanden jedoch weder Sprengstoff noch gefährliche Gegenstände. Die Ermittler konnten den Verantwortlichen für den falschen Alarm schnell identifizieren.

Da der Verdächtige zum Zeitpunkt der Tat erst 15 Jahre alt war, lag er unter der Strafmündigkeitsgrenze. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft Braunschweig weitergeleitet, die das Verfahren daraufhin einstellte. Nach deutschem Recht können Personen unter 14 Jahren nicht strafrechtlich belangt werden.

Der Vorfall sorgte für erhebliche Behinderungen, blieb jedoch ohne Verletzte. Da keine rechtlichen Schritte möglich waren, wurde der Fall nun abgeschlossen. Nach der Entwarnung kehrte der Schulbetrieb zur Normalität zurück.