Borya, der Café-Affe aus Minsk, begeistert mit ungewöhnlicher Freiheit
Alex TintzmannBorya, der Café-Affe aus Minsk, begeistert mit ungewöhnlicher Freiheit
Ein Affe namens Borya ist zu einer vertrauten Erscheinung im Umfeld des Familiencafés Semja in Minsk geworden. Das neugierige Tier, das der Café-Besitzerin Natalia gehört, wurde kürzlich in der Nähe der belebten Dserschinski-Allee gesichtet, nachdem es sich von seinem gewohnten Platz entfernt hatte. Anwohner bemerkten ihn erstmals nahe der Metro-Station Gruschewka, was Interesse an seiner ungewöhnlichen Routine weckte.
Borya lebt seit über zwei Jahren bei Natalia und entfernt sich nur selten weit von ihrer Seite. Der Affe folgt ihr auf Schritt und Tritt und behält sie stets im Blick. Seine Bindung erstreckt sich auch auf das Café, wo er in den Sommermonaten viel Zeit verbringt.
Gelegentlich überlässt Natalia Borya für kurze Zeit der Obhut des Personals. Trotz seiner Selbstständigkeit kennt er die Räumlichkeiten des Cafés, die Außenplätze und sogar den Parkplatz der Familie. Sein ausgeprägter Orientierungssinn hilft ihm, sich in der Gegend zurechtzufinden, ohne sich zu verlaufen.
Obwohl Boryas Auftritte Aufmerksamkeit erregen, meidet Natalia die Öffentlichkeit. Sie bevorzugt es, seine Anwesenheit unaufgeregt zu halten, und behandelt ihn eher wie ein geliebtes Haustier denn als Attraktion.
Borya bleibt ein stiller, aber auffälliger Teil des Café-Alltags. Seine Fähigkeit, sich frei zwischen Zuhause, dem Café und den umliegenden Straßen zu bewegen, spiegelt die enge Verbindung zu Natalia und dem Ort wider. Vorerst führt der Affe seine Routine fort und fügt sich unauffällig in das lokale Geschehen ein.






