BPOL-HB: Bundespolizei warnt vor neuem Betrugsschema am L├╝neburger Bahnhof
Alex TintzmannBPOL-HB: Bundespolizei warnt vor neuem Betrugsschema am L├╝neburger Bahnhof
Bundespolizei warnt vor neuem Betrugsmasche am Bahnhof Lüneburg
Bundespolizeiinspektion Bremen – Bremen/Lüneburg, Bahnhof, Dezember 2025 Ein 28-jähriger Tatverdächtiger hat im Dezember am Bahnhof Lüneburg Reisende mit einer dreisten Geldabzocke ins Visier genommen. Der Mann überredete mindestens zwei Personen, ihm Bargeld unter dem Vorwand zu übergeben, er benötige es dringend für eine Zugfahrkarte. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs und geht von weiteren Opfern aus.
Der Beschuldigte sprach eine 25-Jährige aus Berlin und einen 54-Jährigen aus Lüneburg an und bat sie jeweils um 200 Euro. Er behauptete, das Geld dringend für eine Fahrkarte zu benötigen, und versprach, den Betrag umgehend per PayPal zurückzuerstatten. Nach Erhalt des Bargelds nahm er den Opfern die Smartphones ab und löste gefälschte Zahlungsanfragen an sein eigenes Konto aus.
Die Ermittler sehen Parallelen zu anderen Betrugsfällen an stark frequentierten Verkehrsdrehscheiben. Betrüger nutzen dabei häufig die Hilfsbereitschaft von Menschen in belebten Bereichen aus. Auch in Niedersachsen häufen sich ähnliche Täuschungsmanöver: Allein in Oldenburg wurden zwischen 2024 und 2025 elf Fälle gefälschter Sprachzertifikate dokumentiert.
Die Bundespolizei ruft nun alle auf, die möglicherweise Opfer dieses Betrugs geworden sind oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden – telefonisch unter +49 421 16299-7777 oder per E-Mail an [email protected].
Die Ermittlungen dauern an; die Beamten prüfen, ob der Verdächtige weitere Personen mit derselben Masche hereingelegt hat. Betroffene werden aufgefordert, verdächtige Vorfälle umgehend anzuzeigen. Die Behörden behalten stark frequentierte Örtlichkeiten weiterhin im Blick, um ähnliche Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen.