08 May 2026, 20:28

Braunkohleregionen entwickeln gemeinsame Strategien für den Strukturwandel nach 2038

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und Strommasten.

Braunkohleregionen entwickeln gemeinsame Strategien für den Strukturwandel nach 2038

Im Braunkohlerevier Helmstedt fand kürzlich der dritte „Austausch der Braunkohleregionen“ Deutschlands statt – ein Treffen zentraler Akteure des Strukturwandels. Rund 100 Beteiligte diskutierten zwei Tage lang auf Burg Warberg Strategien für den Übergang in eine Zeit nach dem Kohleabbau.

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Die Veranstaltung am 6. und 7. Mai war das erste Mal, dass Vertreter aller vier deutschen Braunkohleregionen gemeinsam zusammenkamen. Im Mittelpunkt standen die Steuerung von Erwartungen, die Gestaltung des Tempo des Wandels und die Umsetzung struktureller Übergänge. Trotz unterschiedlicher regionaler Voraussetzungen arbeiteten die Teilnehmer an gemeinsamen Ansätzen für eine erfolgreiche Transformation.

Die Region Helmstedt übernahm dabei eine führende Rolle und setzte Impulse für die bundesweite Zusammenarbeit. Ein Höhepunkt war die Übergabe eines 2,1-Millionen-Euro-Förderbescheids für das „Soziale Quartier Offleben“ und das „Lokale Versorgungszentrum“. Die Mittel fließen in Gemeinschaftsprojekte als Teil des größeren Strukturwandels.

Bis 2038 erhalten die vier Braunkohleregionen insgesamt rund 40 Milliarden Euro an Fördergeldern für die strukturelle Stärkung. Der Austausch hat sich zu einer zentralen Plattform für die Koordinierung des deutschen Kohleausstiegs entwickelt. Das nächste bundesweite Treffen ist für 2027 im Rheinischen Revier geplant.

Die Helmstedter Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den vom wirtschaftlichen und sozialen Wandel betroffenen Kohleregionen. Mit 40 Milliarden Euro an zugesagten Mitteln liegt der Fokus auf praktischen Lösungen und gemeinsamen Strategien. Der nächste Austausch 2027 im Rheinland wird diese Arbeit fortsetzen.

Quelle