23 March 2026, 16:30

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12

Gruppe maskierter Personen in Mützen, einige mit Waffen, umringt eine Frau, die von der Polizei eskortiert wird, mit Pflanzen, Steinen und einer Wand mit Protesttext im Hintergrund.

Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12

Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 hat die Bundespolizei einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Beamte hielten ein Fahrzeug mit drei Insassen an und entdeckten darin eine Sammlung von Klingen, stumpfen Gegenständen und anderen verbotenen Utensilien. Der Fund löste Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz aus.

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Das Auto wurde in der Nähe der deutschen Grenze angehalten. Darin saßen ein 35-jähriger Fahrer sowie zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 21 Jahren. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten unter den gefährlichen Gegenständen ein Schwert, eine Machete, drei Messer und einen Schlagstock. Zudem wurden eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays und ein Schlagring sichergestellt.

Neben den Waffen führten die Männer auch 12.000 Euro in bar mit sich. Die Behörden beschlagnahmten alle Gegenstände als Beweismaterial. Der 21-jährige Mitfahrer war der Polizei bereits bekannt, nähere Angaben zu seinen Vorstrafen wurden jedoch nicht gemacht.

Die Ermittler prüfen nun, ob das Trio gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen hat. Nach deutschem Recht kann der illegale Besitz von Schusswaffen oder gefährlichen Gegenständen mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren oder hohen Geldbußen geahndet werden.

Der Fall wird weiterhin aktiv untersucht. Ob zusätzliche Anklagepunkte erhoben werden, steht noch nicht fest. Die beschlagnahmten Waffen und das Bargeld verbleiben vorerst als Beweismittel im Rahmen der laufenden Ermittlungen.

Quelle