CDU drängt auf rasche Rentenreform vor der Sommerpause
In Berlin gewinnt der Druck für eine schnellere Rentenreform an Fahrt. Der CDU-Abgeordnete Pascal Reddig hat die Regierung aufgefordert, noch vor Beginn der zweiwöchigen Sommerpause einen Zeitplan festzulegen. Der Vorstoß erfolgt, während weiterhin Uneinigkeit über die Umsetzung der Änderungen herrscht.
Für Mittwoch ist ein Treffen der Spitzenvertreter von CDU/CSU und SPD angesetzt, um die Rentenneuordnung zu beraten. Reddig fordert eine verbindliche Zeitplanung vor der Sommerpause, damit die Gesetzesentwürfe in den Sommermonaten erarbeitet werden können. Er betont, dass das Rentensystem schnell stabilisiert werden müsse, und warnt davor, einzelne Maßnahmen isoliert umzusetzen.
Während die Konservativen auf Tempo drängen, setzt sich die SPD für einen vorsichtigeren Ansatz ein. Noch ist unklar, ob die Koalition die Reformen als großes Paket oder in getrennten Schritten auf den Weg bringen wird. Reddig bevorzugt ein umfassendes Gesetz, das alle Aspekte der Reform abdeckt.
Sobald das Kabinett die Vorlagen absegnet, sollen sie im Herbst im Bundestag beraten werden. Ziel ist es, die Reformen bis Jahresende zu verabschieden. Doch weiterhin gibt es Streit über konkrete Empfehlungen der Rentenkommission.
Die Kabinettsentscheidung über den Zeitplan wird vor der Sommerpause erwartet. Die Ausarbeitung der Gesetzentwürfe soll in den Sommermonaten folgen. Die endgültige Verabschiedung der Rentenreform ist für Ende 2024 geplant.
