CDU Niedersachsen schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus
Alex TintzmannCDU in Niedersachsen: Barriere zur AfD bleibt - CDU Niedersachsen schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus
Die CDU in Niedersachsen hat ihre Weigerung, mit der AfD zusammenzuarbeiten, erneut bekräftigt. Auf einem Landesparteitag in Osnabrück machten führende Mitglieder deutlich, dass es keinerlei Kooperation geben werde. Die Entscheidung steht im Einklang mit der Haltung der Bundespartei unter Friedrich Merz.
Der CDU-Landesvorsitzende Sebastian Lechner ließ auf der Veranstaltung keine Zweifel zu. Er erklärte, es werde "keine Zusammenarbeit mit Extremisten und Populisten in diesem Land" geben. Seine Worte spiegelten die langjährige Position der Partei zu dieser Frage wider.
Lechner ging noch einen Schritt weiter und betonte, die CDU habe die Pflicht, Extremismus und Populismus zu bekämpfen. Diese Kräfte bezeichnete er als direkte Gegner der Partei. Seine Äußerungen fielen während der Debatten auf dem Parteitag in Osnabrück, wo das Thema die Diskussionen dominierte. Bundes-CDU-Chef Friedrich Merz hatte bereits zuvor den Ton vorgegeben. Er hatte die AfD zuvor als "Hauptgegner" für künftige Wahlkämpfe benannt. Unter seiner Führung hat die Partei stets jede Form von Bündnis mit der AfD ausgeschlossen. Auch andere CDU-Vertreter, darunter der Fraktionsvorsitzende Lechner und die Abgeordnete Carina Hermann, äußerten sich zu dem Thema. Der Name des Politikers, der formal über den Beschluss abstimmen ließ, wurde in den Berichten jedoch nicht genannt.
Die Entscheidung unterstreicht die klare Abgrenzung der CDU von der AfD in Niedersachsen. Es gab keine Änderungen an der Parteihaltung, und die Position bleibt auf allen Führungsebenen unverändert.
Die Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der AfD ist damit auf Landes- wie auf Bundesebene erneut deutlich gemacht worden. Die niedersächsischen Parteiführer haben sich Merz’ bundesweiter Linie angeschlossen. Die Angelegenheit gilt vorerst als geklärt.