Chaotischer Freitag in Celle: Von Wilderei bis zu rücksichtslosen Autofahrern
Catrin KabusChaotischer Freitag in Celle: Von Wilderei bis zu rücksichtslosen Autofahrern
Am Freitag ereigneten sich eine Reihe unzusammenhängender Vorfälle in Celle und der umliegenden Region. Die Polizei musste sich mit rücksichtslosem Fahrverhalten, Ladendiebstahl, Wilderei und einem gewaltsamen Einbruch befassen. Jeder Fall wird nun von den örtlichen Behörden untersucht.
Gegen 16:00 Uhr erhielten Beamte Meldungen über ein Fahrzeug, das gefährlich zwischen Celle und Eicklingen auf der B214 schlingerte. Augenzeugen berichteten, das Auto sei ins Gras und auf die Gegenfahrbahn geraten. Eine Streife stoppte die Fahrerin, eine ältere Frau, die keine Anzeichen von Alkohol- oder Drogeneinfluss zeigte. Es kam zu keinen Kollisionen oder Verletzungen, doch ihre Fahrtauglichkeit wird nun überprüft.
Schon am frühen Morgen, gegen 8:00 Uhr, wurde in Eschede ein toter Hirsch in der Nähe eines Feldwegs entdeckt. Das Tier wies eine tödliche Brustverletzung auf, und der Kopf war abgetrennt worden. Da die örtliche Jagdbehörde eine Beteiligung bestritt, leitete die Polizei Ermittlungen wegen Wilderei ein. Im Celleer Stadtzentrum sollen zwei Frauen gegen 16:00 Uhr Waren im Wert von fast 300 Euro aus einem Lidl-Markt gestohlen haben. Der Ladendiebstahl wird weiterhin geprüft. Später am Abend, gegen 21:00 Uhr, drang ein betrunkener Mann in eine Wohnung im Stadtteil Vorwerk ein. Er griff den Bewohner an und bedrohte ihn, bevor die Polizei eintraf. Der Angriff ging auf einen andauernden Streit zurück; die Beamten wiesen den Täter an, die Wohnung zu verlassen.
Die Vorfälle haben separate Ermittlungen zu Verkehrssicherheit, Wilderei, Diebstahl und Körperverletzung ausgelöst. Die Behörden sammeln weiterhin Beweise in jedem Fall. Bisher wurden keine Festnahmen gemeldet.