Christian Ulmen in der Krise: Deepfake-Skandal erschüttert seine Karriere
Alex TintzmannErste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Christian Ulmen in der Krise: Deepfake-Skandal erschüttert seine Karriere
Schauspieler Christian Ulmen sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt, nachdem Der Spiegel am 19. März 2026 Berichte der Schauspielerin Collien Fernandes veröffentlicht hatte. Die Anschuldigungen umfassen Identitätsdiebstahl, die Erstellung gefälschter Online-Profile sowie die Verbreitung von Deepfake-Pornovideos über mehrere Jahre. Die öffentliche Empörung führte bereits dazu, dass seine Serie Jerks. von der Streaming-Plattform Joyn entfernt und seine Werbekampagnen für Shop Apotheke ausgestzt wurden.
Mittendrin in der Kontroverse hat sich Pheline Roggan, Ulmens Serienpartnerin in Jerks., öffentlich hinter Fernandes gestellt. Ihre Stellungnahme verstärkt die wachsende Unterstützung für die Anklägerin durch Prominente und Aktivist:innen gleichermaßen.
Fernandes hatte bereits Ende 2025 in Spanien Strafanzeige erstattet. Die Ermittlungen stecken noch in den Anfängen, und Ulmen gilt weiterhin als unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist. Sein Anwaltsteam verurteilte die Berichterstattung von Der Spiegel als rechtswidrig und kündigte rechtliche Schritte an.
Die Vorwürfe lösten eine schnelle Reaktion von Marken und Plattformen aus: Innerhalb weniger Tage zog Shop Apotheke seine Werbung mit Ulmen zurück, und Joyn nahm Jerks. aus dem Programm. Die Folgen des Skandals haben zudem das öffentliche Bild Ulmens stark beschädigt – viele sehen ihn nun in einem deutlich negativeren Licht.
Roggan brach ihr Schweigen und äußerte Bewunderung für Fernandes' Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen. In einer Erklärung lobte sie die Schauspielerin nicht nur dafür, sich selbst zu verteidigen, sondern auch dafür, für alle Frauen einzustehen, die von Missbrauch und digitaler Gewalt betroffen sind. Ihre Worte spiegeln die Haltung von Gisèle Pelicot wider, einer feministischen Aktivistin, die sich dafür einsetzt, die Schuld von Opfern auf Täter:innen zu verlagern.
Die Affäre hat eine breitere Debatte über Online-Belästigung und den Missbrauch von Deepfake-Technologie ausgelöst. Prominente und Unterstützergruppen solidarisieren sich mit Fernandes und sehen den Fall als Teil des größeren Kampfes gegen digitale Gewalt, die sich gezielt gegen Frauen richtet.
Die Ermittlungen laufen noch, und die juristischen Verfahren könnten sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Fernandes' Vorwürfe haben für Ulmen bereits unmittelbare berufliche Konsequenzen nach sich gezogen, während ihre Unterstützer:innen weiterhin auf das übergeordnete Problem digitaler Gewalt aufmerksam machen. Roggans öffentliche Stellungnahme unterstreicht die Forderung nach Verantwortung und einem Umdenken im gesellschaftlichen Umgang mit solchen Fällen.






