Dreitägiger Warnstreik im Niedersachsen-Verkehr: Was Autofahrer jetzt wissen müssen
Alex TintzmannDreitägiger Warnstreik im Niedersachsen-Verkehr: Was Autofahrer jetzt wissen müssen
Dreitägiger Warnstreik im Straßenbau: Niedersachsen erwartet Verkehrschaos
Vom 2. bis 4. Februar wird ein dreitägiger Streik von Straßenarbeitern in Niedersachsen den Verkehr behindern und Wartungsarbeiten lahmlegen. Beschäftigte in den Depots Wolfenbüttel und Goslar legen die Arbeit nieder, um im Tarifkonflikt mit der Landesregierung Druck aufzubauen. Die Aktion folgt Aufrufen der Gewerkschaft ver.di, die höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen will.
Betroffen sind Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Niedersachsen. Der Streik fällt zusammen mit den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Ver.di fordert seit Wochen spürbare Lohnerhöhungen und verbesserte Rahmenbedingungen für ihre Mitglieder.
Während des Arbeitskampfes könnte es zu Verzögerungen bei der Verkehrssteuerung in Tunneln und Baustellen kommen. Auch Straßeninstandsetzungen und Winterdienste wie Streuen oder Schneeräumung dürften nur eingeschränkt stattfinden. Wie viele Beschäftigte sich beteiligen, ist noch unklar – die Gewerkschaft ruft jedoch zu einer breiten Mobilisierung auf.
Autofahrer in den betroffenen Regionen müssen mit Behinderungen rechnen. Bislang gibt es keine offiziellen Notfallpläne für unverzichtbare Dienstleistungen.
Der Streik endet vorerst am 4. Februar, doch Nachwirkungen auf die Verkehrssicherheit und Reparaturpläne sind möglich. Die Verhandlungen zwischen ver.di und dem Land ziehen sich hin, eine Einigung steht weiterhin aus. Aktuelle Entwicklungen werden erwartet.