Ehefrau absichtlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen - Ehefrau absichtlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen
Ehefrau vorsätzlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen
Ehefrau vorsätzlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen
Ehefrau vorsätzlich überfahren: Lebenslange Haft in Niedersachsen
- November 2025, 09:04 Uhr
Ein 38-jähriger Mann ist wegen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nachdem er sie absichtlich mit seinem Auto überfahren hatte. Die tödliche Tat ereignete sich im Mai in Varel, einer Stadt im Landkreis Friesland in Niedersachsen.
Das Verbrechen geschah, als die Frau auf einem Weg in der Nähe ihres gemeinsamen Zuhauses unterwegs war. Ihr Ehemann, der als Timo T. identifiziert wurde, beschleunigte sein Fahrzeug auf 71 km/h, bevor er sie erfasste. Sie starb noch am Unfallort an den Folgen des Aufpralls.
Während des Prozesses vor dem Landgericht Oldenburg plädierten die Staatsanwälte auf eine lebenslange Freiheitsstrafe. Sie argumentierten, die Tat sei vorsätzlich und mit Tötungsabsicht begangen worden. Die Verteidigung hingegen behauptete, es habe sich um einen Unfall gehandelt, und forderte eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung. Ein Alternativvorschlag für das Strafmaß wurde von der Verteidigung nicht unterbreitet. Das Gericht wies die Argumentation der Verteidigung schließlich zurück. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass die Beweislage eindeutig belege, dass der Angeklagte mit klarem Vorsatz gehandelt habe. Das Urteil entspricht damit der ursprünglichen Forderung der Anklage.
Die Verurteilung bringt einen Fall zu Ende, der die lokale Gemeinschaft erschüttert hat. Timo T. muss die gesetzlich vorgeschriebene lebenslange Haftstrafe für den Mord an seiner Frau verbüßen. Nach deutschem Recht kommt er frühestens nach 15 Jahren für eine vorzeitige Entlassung infrage.