30 December 2025, 06:59

Emma und Noah bleiben 2025 die beliebtesten Babynamen in Niedersachsen und Bremen

Ein Baby liegt auf zwei Kleidungsstücken.

Emma und Noah sind die beliebtesten Babynamen im Nordwesten - Emma und Noah bleiben 2025 die beliebtesten Babynamen in Niedersachsen und Bremen

Emma und Noah blieben 2025 die beliebtesten Vornamen für Babys in Niedersachsen und Bremen. Die Wahl entsprach dem Bundestrend, wo die beiden Namen ebenfalls die Listen bei den Mädchen und Jungen anführten. Für die Untersuchung der Namensmuster in Deutschland werteten Forscherinnen und Forscher über 260.000 Geburtsurkunden aus.

Die von Knud Bielefeld geleitete Studie stützte sich auf Daten aus Standesämtern und Geburtskliniken in 375 Städten und umfasste damit rund 40 Prozent aller im vergangenen Jahr geborenen Kinder. Während Emma und Noah in Niedersachsen und Bremen die Spitzenplätze belegten, zeigten sich in anderen Regionen deutliche Unterschiede.

Zu den regionalen Favoriten in Niedersachsen zählten Ebba, Fenna, Joost und Onno. In Bremen waren Aisha, Meryem, Keno und Tammo besonders verbreitet. Matteo belegte bei den Jungen in beiden Bundesländern Platz zwei, während Sophia – obwohl bundesweit die beliebteste Wahl für Mädchen – dort hinter Emma auf Rang zwei landete. Mohammed erreichte in Niedersachsen und Bremen Platz sechs bei den Jungen, tauchte in den Top Ten aber nur in vier weiteren Regionen auf. Malia zeigte eine ähnliche regionale Konzentration: In den beiden Ländern auf Platz zehn bei den Mädchen, ansonsten kaum vertreten. Großstädte und Ballungsräume wie Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen wiesen eine größere Vielfalt bei Vornamen auf. Expertinnen und Experten führen dies auf höhere Zuwanderung, multikulturelle Einflüsse und eine Vorliebe für moderne oder internationale Namen zurück. Ländliche und nördliche Regionen hielten dagegen häufiger an traditionellen Vornamen fest.

Die Ergebnisse verdeutlichen, wie sich Namenstrends zwischen Stadt und Land unterscheiden. Während Niedersachsen und Bremen klassische Namen bevorzugten, setzten Metropolen auf eine größere Auswahl. Die Daten spiegeln damit auch gesellschaftliche Entwicklungen wider – von Migration bis hin zu kulturellen Vorlieben.