10 April 2026, 12:33

Fatma Deniz wird neue Präsidentin der TU Berlin in schwieriger Zeit

Schwarzes und weißes Architekturzeichnung des Charles II-Schule in Berlin, das ein Gebäude mit zahlreichen Fenstern und detaillierte Grundrisse zeigt.

Fatma Deniz wird neue Präsidentin der TU Berlin in schwieriger Zeit

Fatma Deniz übernimmt zum 1. April 2023 das Amt der neuen Präsidentin der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). Die 43-jährige Informatikerin tritt ihre vierjährige Amtszeit in einer Phase an, in der die Hochschule vor großen finanziellen und strukturellen Herausforderungen steht.

Die in München geborene Deniz studierte Informatik an der TU München, bevor sie für Lehr- und Forschungstätigkeiten nach Kalifornien ging. 2008 promovierte sie am Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience und der TU Berlin. Seit 2023 hat sie eine Professur für Informatik an derselben Universität inne.

2024 übernahm Deniz das Amt der Vizepräsidentin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit an der TU Berlin. Ihre neue Position als Präsidentin kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für die Hochschule mit rund 34.000 Studierenden. Die Universität muss bis 2028 ihr Budget um 65 Millionen Euro kürzen – ein Minus von 15 Prozent der Gesamtmittel.

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Zudem kämpft die Hochschule mit einem Sanierungsstau von 2,4 Milliarden Euro bei Gebäuden. Viele Einrichtungen sind in schlechtem Zustand, was den Druck auf Deniz' Führung in ihrer Anfangsphase erhöht.

Ihre Amtszeit beginnt unter finanzieller Belastung und dringendem Infrastrukturbedarf. Die Universität wird auf ihre Expertise in Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen, um diese Probleme zu bewältigen. Deniz' Amtszeit läuft bis 2027.

Quelle