Flüchtiges Wallaby sorgt erneut für Aufregung in Berlins Spandau
Ein Wallaby streift seit Sonntag frei durch Berlins Bezirk Spandau, nachdem es seinem Besitzer entkommen ist. Anwohner entdeckten das Tier erstmals am Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs, woraufhin die Behörden Ratschläge gaben, wie man sich in seiner Nähe sicher verhält.
Das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Wallaby wurde zunächst mit einem Känguru verwechselt. Die Polizei bestätigte, dass es für Erwachsene kaum eine Gefahr darstelle, riet der Bevölkerung jedoch, Abstand zu halten und dabei Blickkontakt zu wahren.
Kinder sollten ruhig bleiben und sich seitwärts vom Tier entfernen. Falls das Wallaby auf einen Menschen zukommt, raten Experten davon ab, wegzulaufen, zu winken oder abrupt zu bewegen. Stattdessen solle man sich flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken schützen und im Angriffsfall die Beine anziehen.
Die Behörden kündigten an, nicht aktiv nach dem Wallaby zu suchen, baten die Bevölkerung aber, Sichtungen zu melden. Erstmals sorgte das Tier im Juni 2024 für Aufsehen und löste virale Memes sowie Begeisterung in den sozialen Medien aus – etwa unter Hashtags wie #WallabyBerlin. Lokale Medien wie rbb und die Berliner Zeitung berichteten über seine wiederholten Auftritte, bevor es im Juli 2024 schließlich wieder eingefangen wurde.
Die Flucht des Wallabys begeisterte die Öffentlichkeit für kurze Zeit, begleitet von humorvollen Medienberichten und einem Hype im Netz. Gegen Ende 2024 ebbte das Interesse jedoch ab, und nur noch vereinzelte nostalgische Posts erinnerten an den ungewöhnlichen Besucher.






