08 May 2026, 22:27

Forschungsprojekt Athletin-D revolutioniert Training für Spitzensportlerinnen durch geschlechtsspezifische Ansätze

Titelbild eines Buches namens "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Forschungsprojekt Athletin-D revolutioniert Training für Spitzensportlerinnen durch geschlechtsspezifische Ansätze

Ein neues Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Trainingsbedingungen und gesundheitliche Betreuung von Spitzensportlerinnen zu verbessern. Die auf vier Jahre angelegte Initiative mit dem Namen Athletin-D konzentriert sich dabei auf geschlechtsspezifische Unterschiede – insbesondere die Auswirkungen des Menstruationszyklus. Beteiligt sind Expertinnen und Experten mehrerer deutscher Universitäten, die gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen für Frauen im Sport entwickeln wollen.

Zum Athletin-D-Konsortium gehören die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München. Die Freiburger Forscherin Jana Strahler leitet dort ein Team, das untersucht, wie hormonelle Veränderungen, Stress, Lebensstil und psychische Gesundheit die Leistung von Sportlerinnen beeinflussen. Das Projekt strebt an, durch die Berücksichtigung dieser Faktoren präzisere Trainingsmethoden zu entwickeln.

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist der Aufbau eines digitalen Systems. Dieses Tool soll individuelle Trainingspläne und Gesundheitsmanagement für Athletinnen bereitstellen. Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft fördert das Vorhaben mit rund 1,6 Millionen Euro.

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Neben der Leistungssteigerung liegt ein besonderer Fokus auf dem besseren Gesundheitsschutz von Sportlerinnen. Durch die Auswertung von Daten über vier Jahre hinweg hofft das Team, klarere Leitlinien für Trainerinnen, Trainer und medizinisches Personal zu erarbeiten.

Die Ergebnisse könnten das Training und die Regeneration von Spitzensportlerinnen grundlegend verändern. Mit zielgerichteten Methoden und digitaler Unterstützung will das Projekt bestehende Lücken in der Sportwissenschaft schließen. Langfristig könnten die Erkenntnisse Trainingsprogramme im Frauen-Leistungssport prägen.

Quelle