Frankfurter Einbruch-Alarm entpuppt sich als nächtlicher Waschbären-Besuch
Catrin KabusFrankfurter Einbruch-Alarm entpuppt sich als nächtlicher Waschbären-Besuch
Verdacht auf Einbruch in Frankfurts Stadtteil Lämmerspiel entpuppt sich als Waschbär-Alarm
Ein mutmaßlicher Einbruch im Frankfurter Stadtteil Lämmerspiel in den frühen Morgenstunden des Mittwochs stellte sich als falscher Alarm heraus – ausgelöst von einem Waschbären. Ein Anwohner hatte gegen 0:42 Uhr die Notrufnummer gewählt und von verdächtigen Aktivitäten auf einem Nachbargrundstück berichtet.
Der Zeuge beschrieb hektische Bewegungen und mehrere Gestalten mit Taschenlampen auf der Terrasse. Seinem Bericht zufolge schien es, als würden die Personen ins Haus eindringen und mit ihren Lampen im Inneren leuchten. Angesichts der unklaren Lage und der Möglichkeit einer Straftat rückten mehrere Streifenwagen zum Einsatzort aus.
Vor Ort stellten die Beamten jedoch fest, dass ein Waschbär auf die Terrasse geklettert war. Die Hausbewohner versuchten gerade, das Tier aufzuspüren und zu verscheuchen. Aus der Distanz hatten die Bewegungen des Waschbären und die Bemühungen der Anwohner den Anschein einer Einbrecherbande erweckt.
Als die Polizei eintraf, war der Waschbär bereits unbemerkt verschwunden. Die Behörden bestätigten später, dass sich hinter dem Vorfall durchaus eine echte Straftat hätte verbergen können. Sie lobten den Zeugen für sein schnelles Handeln und den Notruf. Die wachsame Reaktion wurde als richtiges Vorgehen gewürdigt.
