11 January 2026, 14:55

Gotha und Xi’an tauschen seltene Schätze in einzigartiger Kulturkooperation aus

Ein Museumsplaque mit Text und Skulpturen darauf.

Tausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gotha und Xi’an tauschen seltene Schätze in einzigartiger Kulturkooperation aus

Ein bedeutender kultureller Austausch zwischen Deutschland und China ist in vollem Gange: Zwei Ausstellungen präsentieren seltene Schätze aus beiden Ländern. In Gotha wurden kürzlich chinesische Kunstwerke gezeigt, während noch in diesem Jahr eine Gegenveranstaltung in Xi’an geplant ist. Die Zusammenarbeit unterstreicht die engen Verbindungen zwischen den Museen der beiden Städte und ihr gemeinsames Engagement für den kulturellen Dialog.

Vom 22. Juni bis zu ihrem Ende im Jahr 2025 zeigte das Herzogliche Museum Gotha die Ausstellung „Chinas Gold und Gothas Schätze“. Mit 21.600 Besuchern präsentierte sie 145 kunstvoll gefertigte Objekte aus dem 16. Jahrhundert, darunter mit Goldfäden geflochtene Körbe und mit Saphiren verzierte Gefäße – Leihgaben des Qujiang-Kunstmuseums in Xi’an. Die Exponate stammten aus der Privatsammlung von Peter Viem Kwok und boten einen seltenen Einblick in das Handwerk der Ming-Zeit.

Die Stiftung Friedenstein, die die Gothaer Museen verwaltet, verzeichnete 2025 insgesamt 149.500 Gäste an ihren Standorten. Nun bereitet sie den Versand eigener Kostbarkeiten nach Xi’an für eine Gegenausstellung vor. Die im November eröffnete Schau markiert die nächste Phase dieser kulturellen Partnerschaft. Zwar stehen das genaue Eröffnungsdatum und die Uhrzeit noch nicht fest, doch der Austausch festigt die wachsende Verbindung zwischen Gotha und Xi’an.

Die Ausstellungen stoßen bereits auf großes Interesse – tausende Besucher sahen die Gothaer Schau. Die kommende Präsentation in Xi’an wird die Bindung zwischen den beiden Regionen weiter stärken. Beide Veranstaltungen spiegeln das gemeinsame Bestreben wider, künstlerisches Erbe über Kontinente hinweg zu bewahren und zu teilen.