Göttingen plant nachhaltige Verkehrswende bis 2040 – Bürger können mitreden
Herbert RennerGöttingen plant nachhaltige Verkehrswende bis 2040 – Bürger können mitreden
Göttingen erarbeitet Mobilitätsmasterplan für die Verkehrszukunft bis 2040
Die Stadt Göttingen hat mit der Ausarbeitung eines Mobilitätsmasterplans begonnen, der die Verkehrsentwicklung bis zum Jahr 2040 prägen soll. Offiziell gestartet wurde das Projekt am 2. Oktober 2025 mit einer Sitzung der Arbeitsgruppe. Bürgerinnen und Bürger erhalten bereits bald die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen – und zwar beim ersten öffentlichen Forum am 17. November 2025.
Der Plan entsteht als Nachhaltiger Stadtmobilitätsplan (SUMP) nach EU-Richtlinien. Die Finanzierung in Höhe von 162.000 Euro stammt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Drei Planungsbüros – Planersocietà, Gertz Gutsche Rümenapp und Tollerort – unterstützen die Stadtverwaltung bei der Erarbeitung der Strategie.
Die Fertigstellung des Masterplans ist bis Ende 2026 vorgesehen. Sobald er vorliegt, wird er als verbindliche Grundlage für alle künftigen Verkehrs- und Infrastrukturprojekte in Göttingen dienen. Ziel der Stadt ist es, Maßnahmen umzusetzen, die die Mobilität für Einwohnerinnen, Einwohner und die gesamte Region verbessern. Wer mitgestalten möchte, kann seine Vorschläge beim ersten Verkehrsforum am 17. November 2025 um 18 Uhr im Alten Rathaus einbringen. Aktuelle Informationen zum Projekt und weitere Meldungen der Stadtverwaltung gibt es über Telegram und Notify.
Der Mobilitätsmasterplan bildet den langfristigen Rahmen für die Verkehrsentwicklung Göttingens. Seine Fertigstellung bis Ende 2026 soll sicherstellen, dass alle künftigen Mobilitätsprojekte mit den Nachhaltigkeitszielen der Stadt im Einklang stehen. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich am anstehenden Forum zu beteiligen und die Ausgestaltung des Plans mitzuprägen.