24 March 2026, 20:33

Göttinger Müllabfuhr fährt jetzt mit synthetischem Diesel und spart 1.800 Tonnen CO₂ ein

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" steht und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Göttinger Müllabfuhr fährt jetzt mit synthetischem Diesel und spart 1.800 Tonnen CO₂ ein

Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) senkt CO₂-Bilanz durch Umstellung auf synthetischen Diesel

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) haben Maßnahmen ergriffen, um ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern, indem sie ihre Fahrzeugflotte auf synthetischen Diesel umstellen. Mit dem Wechsel auf den Kraftstoff HVO100 werden inzwischen fast alle der über 120 Fahrzeuge des Unternehmens betrieben. Erste Tests mit einem elektrischen Müllfahrzeug zeigten zudem vielversprechende Ergebnisse und stießen bei Mitarbeitenden wie Anwohner:innen auf positive Resonanz.

Statt herkömmlichem Diesel setzt die GEB nun auf HVO100, einen Biokraftstoff auf Basis von hydrierten Abfallfetten und gebrauchten Speiseölen. Die Umstellung erforderte nur minimale Investitionen, da weder die bestehenden Fahrzeuge noch die Infrastruktur angepasst werden mussten. Allein durch diesen Schritt lassen sich die jährlichen CO₂-Emissionen um etwa 1.800 Tonnen reduzieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Parallel zum Kraftstoffwechsel testete die GEB ein elektrisches Müllfahrzeug im Sommer- und Winterbetrieb. Die Beschäftigten lobten insbesondere die leisere Arbeitsweise und die geringeren Vibrationen im Vergleich zu Dieselfahrzeugen. Auch Anwohner:innen nahmen den umweltfreundlichen und ruhigen Einsatz des Fahrzeugs positiv wahr.

Trotz der vorläufigen Nutzung von synthetischem Diesel bleibt das Unternehmen langfristig auf die Elektromobilität fokussiert. Verantwortliche betonten, dass eine künftige E-Flotte mit Ökostrom betrieben werden müsse, um nachhaltig zu sein.

Die Einführung von HVO100 und die Elektro-Testphase unterstreichen die Bestrebungen der GEB, ihre Fahrzeugflotte klimafreundlicher zu gestalten. Die Kraftstoffumstellung hat bereits spürbare Emissionsminderungen erzielt – und das ohne hohe Kosten. Gleichzeitig deutet der Erfolg des E-Müllwagens auf eine mögliche Ausweitung der klimaschonenden Abfallwirtschaft in der Zukunft hin.

Quelle