09 May 2026, 02:27

Güntzler attackiert Länderchefs wegen blockierter Steuersenkungen und warnt vor Reformkollaps

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit der Aufschrift "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern für Reiche und große Unternehmen weiter senken."

Güntzler attackiert Länderchefs wegen blockierter Steuersenkungen und warnt vor Reformkollaps

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Länderchefs scharf dafür kritisiert, dass sie geplante Steuersenkungen blockieren. Er warnte, dass deren Weigerung, nun eine Steuerentlastung zu unterstützen, den gesamten Reformprozess gefährde.

Güntzler forderte die Ministerpräsidenten von CDU und CSU auf, ihre Haltung zur vorgeschlagenen Steuerreform klar zu positionieren. Er betonte, dass Bürger und Unternehmen dringend echte finanzielle Entlastung benötigten. Ohne ihre Zustimmung, so sein Argument, drohe die Reform vollständig zu scheitern.

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Der Abgeordnete wies zudem auf die finanziellen Risiken einer Verzögerung hin. Er verwies auf mögliche Steuermindereinnahmen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, falls die Maßnahmen nicht umgesetzt würden. Sein Appell erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck wächst, vor einem Stillstand der Reformen eine Einigung zu erzielen.

In einer direkten Herausforderung rief Güntzler die Ministerpräsidenten auf, die Änderungen zu unterstützen. Er warnte, dass Zögern die wirtschaftspolitische Agenda der Union untergraben und die Steuerzahler ohne die versprochenen Vorteile zurücklassen werde.

Im Mittelpunkt des Streits steht eine Finanzierungslücke von 1,1 Milliarden Euro sowie die Weigerung wichtiger Bundesländer, die Entlastungsmaßnahmen zu billigen. Güntzlers Eingreifen erhöht den Druck für die anstehenden Verhandlungen. Ohne eine Lösung könnte die Steuerreform nicht wie geplant vorankommen.

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