04 January 2026, 10:43

Hapag-Lloyds neues Megaschiff *Wilhelmshaven* setzt auf Nachhaltigkeit zwischen Europa und Asien

Ein großes weißes Schiff fährt auf dem Wasser mit einem Websitenamen auf der linken Seite, unter einem klaren Himmel.

Hapag-Lloyds neues Megaschiff *Wilhelmshaven* setzt auf Nachhaltigkeit zwischen Europa und Asien

Hapag-Lloyd tauft Megaschiff Wilhelmshaven – Meilenstein für nachhaltige Schifffahrt auf der Europa-Asien-Route

Die Reederei Hapag-Lloyd hat ihr neuestes Megaschiff, die Wilhelmshaven, feierlich getauft – ein bedeutender Schritt für die moderne Flotte des Unternehmens. Als erstes Schiff der Flotte trägt es diesen Namen und wird auf der wichtigen Europa-Asien-Route eingesetzt. Die Indienststellung unterstreicht den Fokus des Logistikriesen auf Nachhaltigkeit und strategische Partnerschaften.

Besonderes Merkmal der Wilhelmshaven ist ihr dualer Antrieb: Das Schiff kann sowohl mit verflüssigtem Erdgas (LNG) als auch mit herkömmlichem Marinediesel betrieben werden. Im LNG-Betrieb stößt es bis zu 25 Prozent weniger CO₂ aus als konventionelle Schiffsantriebe – ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung auf der Europa-Asien-Route.

Das Megaschiff wird im Rahmen der Gemini Cooperation, der Allianz mit Maersk, eingesetzt. Sein zentraler Umschlagsknotenpunkt ist der JadeWeserPort, ein bedeutendes Terminal in Wilhelmshaven. Hapag-Lloyd hält seit 2022 einen Anteil am Containerterminal des Hafens und festigt so die enge Verbindung zum Standort. Bei der Tauffeier betonte Michael Behrendt, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Hapag-Lloyd, die symbolische Bedeutung des Ereignisses: Die Namenswahl ehre die starke Partnerschaft mit dem Hafen und dessen Rolle im globalen Handel auf der Europa-Asien-Route.

Nun nimmt die Wilhelmshaven ihren Betrieb auf der stark frequentierten Europa-Asien-Route auf. Mit ihrem innovativen Antriebssystem und den strategischen Hafenanbindungen wird sie zu einem Schlüsselschiff für Hapag-Lloyd. Die Indienststellung spiegelt zudem die kontinuierlichen Bemühungen des Unternehmens wider, die Flotte zu modernisieren und gleichzeitig die Emissionen auf der Europa-Asien-Route zu senken.