Hitzewelle lässt Straßen schmelzen – Warnung vor Asphaltschäden und Unfallgefahren
Catrin KabusHitzewelle lässt Straßen schmelzen – Warnung vor Asphaltschäden und Unfallgefahren
Eine Hitzewelle lässt Straßenbeläge überhitzen – in manchen Gebieten steigen die Temperaturen auf über 60 Grad Celsius. Dies führt zu Warnungen vor möglichen Schäden an empfindlichen Straßen, insbesondere da während der Erntezeit der schwere landwirtschaftliche Verkehr zunimmt.
Bei intensiver Sonneneinstrahlung erweichen die Bindemittel im Asphalt, was das Risiko von Verformungen erhöht. Kühlt es nachts nicht ausreichend ab, können sich Spurrinnen, Beulen und lose Fahrbahnstücke bilden. Solche Schäden bergen Gefahren, vor allem für Motorradfahrer, da verformte Oberflächen, abgelöste Asphaltbrocken und Schotterstellen das Unfallrisiko erhöhen.
In Brandenburg hat die Getreideernte begonnen, wodurch in der südlichen Region mehr schwere Fahrzeuge auf die Straßen kommen. Das Verkehrsministerium ruft die Fahrer dieser Fahrzeuge dazu auf, ihre Routen sorgfältig zu planen. Sie sollten stark befahrene Straßen nach Möglichkeit meiden und Fahrten in die kühleren Tageszeiten verlegen.
Die Kombination aus Hitze und erhöhtem Verkehrsaufkommen könnte den Zustand der Straßen weiter verschlechtern. Autofahrer werden aufgefordert, unnötige Belastungen der Fahrbahnoberflächen zu vermeiden und besonders aufmerksam auf mögliche Gefahren zu achten. Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen sollen weitere Schäden und Unfälle während der Erntezeit verhindert werden.
