05 May 2026, 12:34

Hunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Verbindungen der Gladiator Fight Academy

Gruppe von Menschen, die Karate in einem Fitnessstudio ausüben, zwei Personen kämpfen mit Stöcken in der Mitte, andere stehen drumherum, Wand mit Lampen im Hintergrund.

Hunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Verbindungen der Gladiator Fight Academy

Proteste gegen Kampfsportstudio mit rechtsextremen Verbindungen in Halle

Am Wochenende haben in Halle Hundertschaft Menschen gegen die Gladiator Fight Academy demonstriert, der vorgeworfen wird, extremistische Netzwerke zu fördern. Die Kundgebung fiel mit der Premiere der neuen Gladiator Fight Series des Studios im nahegelegenen Teutschenthal zusammen.

Die Proteste begannen vor dem Hauptbahnhofs Halle und wurden von der antifaschistischen Gruppe Daumen runter organisiert. Die Demonstranten skandierten Parolen wie „Nazis raus aus unseren Kiezen!“ und forderten die Schließung des Studios. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 170 Personen, während die Veranstalter von mehreren Hundert – vor allem jungen Menschen – sprachen.

Im Fokus der Kritik steht die Gladiator Fight Academy, die im Verdacht steht, als Rekrutierungsort für rechtsextreme Gruppen zu dienen. Zu ihrem Kernteam gehört Theo Weiland, ein bekannter deutscher Kämpfer und ehemaliger Anführer des Jungsturm Erfurt. Weitere Personen mit Verbindungen zum Studio sind Hans Krüger, Fan und Nachwuchstrainer von Energie Cottbus, sowie Christopher Henze, dem Kontakte zur rechtsextremen Hooligan-Szene des 1. FC Lokomotive Leipzig nachgesagt werden.

Währenddessen veranstalteten die Betreiber des Studios im Kulturzentrum von Teutschenthal die Premiere ihrer Gladiator Fight Series. Die Wahl des Veranstaltungsorts löste zusätzliche Empörung aus, da Kritiker den lokalen Behörden vorwarfen, rechtsextreme Treffen zu ermöglichen.

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Die Demonstration unterstreicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich der mutmaßlichen Verbindungen des Studios zu extremistischen Kreisen. Die Behörden haben auf die Forderungen nach einer Schließung bisher nicht reagiert. Die Ereignisse spiegeln die zunehmenden Spannungen zwischen antifaschistischen Gruppen und rechtsextremen Organisationen in der Region wider.

Quelle