17 February 2026, 23:15

Inklusions-Radtour in Nordhorn zeigt, wie Gemeinschaft Rollen bricht

Eine Gruppe von Menschen mit Fahrrädern auf einem Schotterweg umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel, einige tragen Helme und Taschen.

Inklusions-Radtour in Nordhorn zeigt, wie Gemeinschaft Rollen bricht

Inklusions-Radtour: Gemeinsam unterwegs in Nordhorn

Am 22. September 2018 fand in Nordhorn die Inklusions-Radtour statt – eine Fahrradveranstaltung, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbrachte. Organisiert von Health Media sollte die Tour Vorurteile abbauen und die Vernetzung zwischen Vereinen und Gemeinden stärken. Trotz regnerischen Wetters machten sich rund 30 Teilnehmer auf den Weg von Nordhorn nach Wietmarschen.

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Unter dem Motto "Inklusion braucht Taten" startete die Aktion, um auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen. Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling und Landrat Friedrich Kethorn gaben am Schweinemarkt offiziell den Startschuss. Zu den lokalen Organisatoren zählten Wolfgang Stöber vom Behindertenbeirat der Stadt sowie Lambertus Arends vom ADFC. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Stadt Nordhorn, dem Landkreis Grafschaft Bentheim und mehreren Sponsoren.

Die beiden Inklusionsbotschafter Karl Grandt und Hans-Peter Durst führten die Tour an, die seit Mitte August durch Deutschland führte. Grandt allein legte dabei etwa 3.000 Kilometer zurück, bevor die letzte Etappe am 28. September in Flensburg endete. Nach der Fahrt nach Wietmarschen traf sich die Gruppe im Stiftscafé Menke zu einem gemeinsamen Grillfest – das herbstliche Wetter konnte die Stimmung nicht trüben.

Die Tour lud explizit alle Einwohner ein, unabhängig von einer Behinderung, mitzufahren. Ihr übergeordnetes Ziel war es, neue Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen und Einzelpersonen zu knüpfen, um Inklusion im Alltag zu fördern.

Der Nordhorner Abschnitt endete mit einem gemeinsamen Essen und unterstrich so die Botschaft der Veranstaltung: Zusammenhalt und Gemeinschaft. Organisatoren und Teilnehmer hoffen, dass die Radtour nachhaltige Impulse setzt, wie Gemeinden Menschen mit Behinderung besser unterstützen können. Mit Flensburg als finalem Ziel ging eine monatelange Reise durchs Land zu Ende.