24 March 2026, 18:31

Jens Opitz geht nach 40 Jahren prägender Karriere in den Ruhestand

Runder goldener Bodenplakette mit der Inschrift "Gemeinnützige Lebensversicherungsgesellschaft von Baltimore".

Jens Opitz geht nach 40 Jahren prägender Karriere in den Ruhestand

Jens Opitz, eine langjährige prägende Persönlichkeit in der Automobil- und Versicherungsbranche, ist nach einer mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere in den Ruhestand gegangen. In seinen Schlüsselpositionen bei großen Unternehmen wie Allianz, ADAC und Mercur Assistance gestaltete er digitale Lösungen und trieb das operative Wachstum voran. Kollegen und Branchenpartner würdigen seine Verdienste in den Bereichen Datenmanagement und regulatorische Compliance.

Seine Laufbahn begann Opitz 1983 im Ersatzteil- und Kundendienstbereich für VW-, Audi- und Porsche-Vertragshändler. Nach sechs Jahren wechselte er in die Ersatzteilverteilung und leitete schließlich das Kundendienstteam.

1989 trat er der ADAC-Zentrale in München bei, wo er sechs Jahre lang im globalen Notrufzentrum arbeitete. Die Tätigkeit umfasste ein Drei-Schicht-System, in dem dringende Anfragen von Autofahrern weltweit bearbeitet wurden.

Ab 1995 wechselte Opitz zu Mercur Assistance, wo er zunächst das Servicenetzwerk verantwortete. Später übernahm er die Leitung des Notrufzentrums und trug maßgeblich dazu bei, das Unternehmen zum größten Assistance-Anbieter Deutschlands auszubauen. Dieses Wachstum setzte sich fort, bis die Munich Re die Mercur Assistance unter seiner Führung übernahm.

Von 2001 an war Opitz in verschiedenen Funktionen in der Allianz Versicherungs-AG-Zentrale tätig, darunter als Business Analyst, Six-Sigma-Black-Belt-Projektmanager und als bevollmächtigter Zeichnungsberechtigter. Zudem fungierte er als technische Schnittstelle zwischen der Konzernzentrale und den operativen Teams und vertrat die Allianz in Arbeitsgruppen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

In seinen späteren Berufsjahren konzentrierte sich Opitz auf strukturierte Daten, Schnittstellendesign und regulatorische Herausforderungen. Seine Arbeit umfasste Themen wie Datenschutzgesetze und das Gesetz zur digitalen operationalen Resilienz (Digital Operational Resilience Act, DORA). Eines seiner letzten Projekte war die Leitung der KV-Cloud-Lösung im Rahmen der SPN-Werkstattmanagement-Initiative, bei der er mit DAT, Audatex und Werkstattpartnern zusammenarbeitete.

Rückblickend auf seine Karriere räumte Opitz ein, dass diese nicht immer einfach gewesen sei. Besonders hob er Robert Seyfferth als prägende Persönlichkeit hervor – ohne dessen Einfluss wäre sein beruflicher Weg ein völlig anderer gewesen.

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Opitz hinterlässt ein Erbe aus operativer Expansion und digitaler Innovation. Seine Leistungen bei Mercur Assistance, der Allianz sowie im Bereich der regulatorischen Compliance haben bleibende Spuren in der Branche hinterlassen. Das KV-Cloud-Projekt zählt zu seinen letzten bedeutenden Beiträgen vor dem Ruhestand.

Quelle