Katharinenball feiert kulturelles Erbe der Russlanddeutschen mit Mode und Musik
Alex TintzmannKatharinenball feiert kulturelles Erbe der Russlanddeutschen mit Mode und Musik
Der Katharinenball fand kürzlich statt – ein Fest, das Menschen zusammenbrachte, um die Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen zu feiern. Organisiert von Katharina Martin-Virolainen und Oleg von Riesen, stand der Abend ganz im Zeichen des kulturellen Erbes der Gemeinschaft, das durch Musik, Mode und Erzählungen lebendig wurde.
Ein Höhepunkt des Abends war eine große Modenschau des deutsch-russischen Designers August Raddatz. Seine Winterkollektion 2026–2027 mit dem Titel „Tempo und Emotion“ zog die volle Aufmerksamkeit des Publikums auf sich.
Das Theaterstück „Mein Volk“ verfolgte die Geschichte der Spätaussiedler und bildete einen zentralen Programmpunkt. Die Sängerin Helena Goldt lieferte einen Auftritt ab, der zu den unvergesslichsten Momenten des Abends zählte.
Zudem wurde im Rahmen der Veranstaltung die Wanderausstellung „Geschichte als Schlüssel zur Gegenwart“ präsentiert. Zu den Ehrengästen zählten Peter und Maria Warkentin, Stephan Grossmann, Björn Werner, Tamara Kudelin sowie Ida Martjan. Der Abend bot Raum für Vernetzung zwischen Künstlern, Unternehmern und Ehrenamtlichen.
Der Katharinenball verfolgte das Ziel, das historische Gedächtnis zu bewahren und die kulturellen Bindungen unter den Russlanddeutschen zu stärken. Die Veranstalter kündigten an, dass die nächste Ausgabe die Einheit durch Kultur, Musik, Geschichte und Gemeinschaft weiter fördern soll. Die Russlanddeutschen bleiben ein sichtbarer Teil der deutschen Gesellschaft – ein Zeugnis des Durchhaltevermögens ihrer Vorfahren.






