17 March 2026, 10:29

Kriminalität in Hannover sinkt 2025 auf Zehnjahrestief – doch nicht alle Zahlen stimmen optimistisch

Detailiertes altes Stadtplan von Hannover, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über die Stadt.

Weniger Straftaten in der Region Hannover registriert - Kriminalität in Hannover sinkt 2025 auf Zehnjahrestief – doch nicht alle Zahlen stimmen optimistisch

Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 um 6,42 Prozent und erreicht zweitniedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt

Im Jahr 2025 ging die Kriminalität in der Region Hannover um 6,42 Prozent zurück und erreichte damit den zweitniedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. Die Polizei registrierte 103.478 Straftaten – im Vorjahr waren es noch 110.575 gewesen. Der Rückgang zeigt Fortschritte in mehreren Schlüsselbereichen, auch wenn weiterhin Herausforderungen bestehen.

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Die allgemeine Sicherheitslage in Hannover verbesserte sich im vergangenen Jahr spürbar. Die Gewaltkriminalität sank um etwa sieben Prozent, wobei weniger Fälle von häuslicher Gewalt und Messerangriffen verzeichnet wurden. Auch die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen nahm ab und lag bei 3.340, während die Zahl der kindlichen Tatverdächtigen auf 1.682 sank.

Zudem stieg die Aufklärungsquote der Polizei auf 61,14 Prozent – ein Zeichen für gestiegene Effizienz. Allerdings nahm die Zahl der Opfer leicht zu, und die Angriffe auf Einsatzkräfte häuften sich. Die Behörden betonten, dass sie die öffentlichen Sorgen über Jugendkriminalität ernst nehmen.

Der allgemeine Trend deckt sich mit den Zahlen aus Niedersachsen, wo die Kriminalität insgesamt um 4,28 Prozent zurückging. Die Aufklärungsquote des Landes von 62,72 Prozent zählt zu den höchsten der letzten Jahre.

Die aktuellen Daten bestätigen einen generellen Rückgang der Kriminalität in Hannover, mit weniger Diebstählen, Drogendelikten und Gewaltstraftaten. Trotz verbleibender Probleme deuten die gestiegene Aufklärungsquote und die sinkende Beteiligung von Jugendlichen auf ein stabileres Sicherheitsumfeld hin. Die Behörden beobachten weiterhin aufkommende Herausforderungen, etwa die zunehmenden Angriffe auf Rettungskräfte.

Quelle