10 May 2026, 02:25

Ländliche Regionen leiden länger unter hohen Energiepreisen als Städte

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text: "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal."

Ländliche Regionen leiden länger unter hohen Energiepreisen als Städte

Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), warnt, dass die hohen Energiepreise die Haushalte noch monatelang belasten werden. Er drängt die Regierung, die Unterstützung über den Sommer hinaus zu verlängern – insbesondere für Menschen außerhalb der Großstädte. Ohne weitere Maßnahmen, so seine Argumentation, werde es für viele Bewohner ländlicher Regionen zunehmend schwerer, mit den steigenden Kosten zurechtzukommen.

Brötel sieht keine baldige Entspannung bei den Energiepreisen. Besonders besorgt ist er um die ländlichen Gebiete, wo längere Arbeitswege und höhere Spritkosten die Menschen stärker treffen als in den Ballungsräumen. Er betont, dass gleiche Lebensverhältnisse in ganz Deutschland nur dann möglich seien, wenn diese Kostennachteile ausgeglichen würden.

Um die Belastungen zu mildern, schlägt er mehrere Maßnahmen vor. Ein Treibstoffrabatt oder eine Erhöhung der Pendlerpauschale könnten Entlastung bringen. Doch er macht deutlich, dass jede Lösung schnell kommen müsse – und ohne politische Streitigkeiten innerhalb der Koalition.

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Der DLT-Präsident verweist zudem auf die Notwendigkeit langfristiger Planung. Die Hilfen dürften nicht nach dem Sommer enden, da die Energiepreise voraussichtlich noch lange auf hohem Niveau bleiben würden. Seine Botschaft ist klar: Ohne gezielte Unterstützung werde das Überleben in ländlichen Gemeinden noch schwieriger.

Brötels Appell erfolgt zu einer Zeit, in der die Haushalte weiterhin unter den hohen Energiekosten ächzen. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die Kluft zwischen den Lebenshaltungskosten in Stadt und Land zu verringern. Nun liegt es an der Regierung, zeitnah und wirksam Abhilfe zu schaffen.

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