Laserangriff auf Militärhubschrauber: Piloten landen trotz Blendung sicher in Bückeburg
Catrin KabusLaserangriff auf Militärhubschrauber: Piloten landen trotz Blendung sicher in Bückeburg
Ein deutscher Militärhubschrauber wurde während eines Übungsfluges in der Nähe von Bückeburg mit einem grünen Laserpointer angezielt. Der Vorfall ereignete sich spät in der Nacht zu Dienstag und zwang die Piloten trotz vorübergehender Sehstörungen zu einer sicheren Landung. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen eingeleitet.
Das Ereignis ereignete sich gegen 23:40 Uhr, als der Hubschrauber sich im Landeanflug auf den Flugplatz Achum befand. Die Besatzung hatte gerade eine Platzrunde abgeschlossen, als ein Laserstrahl das Cockpit traf. Die Lichtquelle wurde später in den Rusbend-Bezirk von Bückeburg lokalisiert; der Strahl traf das Flugzeug in einer Höhe von etwa 150 bis 250 Metern.
Beide Piloten, 31 und 43 Jahre alt, wurden sofort von dem grellen Licht geblendet. Dennoch gelang es ihnen, den Hubschrauber planmäßig sicher zu landen. Nach der Landung wurden sie wegen der Lasereinwirkung umgehend ärztlich untersucht. Die Polizei in Bückeburg ermittelt nun in dem Fall. Die Identität des Verantwortlichen ist noch unbekannt, und es wurden keine weiteren Details zu dem Verdächtigen bekannt gegeben.
Der Hubschrauber landete ohne weitere Komplikationen, doch die Piloten benötigten nach der Lasereinwirkung medizinische Behandlung. Die Polizei sucht weiterhin nach der Person, die den Laserstrahl auf den Hubschrauber gerichtet hat, und stuft den Vorfall als ernsthafte Gefahr für die Flugsicherheit ein.