LNG-Terminal Stade verzögert: Inbetriebnahme erst ab April möglich
Alex TintzmannStade LNG-Terminal startet erst im April - LNG-Terminal Stade verzögert: Inbetriebnahme erst ab April möglich
LNG-Terminal in Stade wird nicht vor April den Betrieb aufnehmen
Das Terminal ist Teil der deutschen Bemühungen, alternative Gasquellen zu erschließen und die Abhängigkeit von russischen Importen zu verringern. Trotz früherer Verzögerungen arbeiten lokale Behörden und Energieunternehmen daran, den Bau abzuschließen.
Streitigkeiten zwischen der Deutsche Energy Terminal (DET) und dem Hanseatic Energy Hub (HEH) hatten den Fortschritt des Projekts gebremst. Diese Konflikte sind inzwischen beigelegt: Die DET übernimmt nun den Bau des Oberbaus, während der HEH bestätigte, dass das Terminalschiff – derzeit anderweitig gechartert – planmäßig zurückkehren wird.
Im Dezember 2025 ernannte der HEH Hans Müller zum Verantwortlichen für die finale Montagephase. Seine Aufgabe besteht darin, den Oberbau fertigzustellen – ein entscheidender Schritt vor der Inbetriebnahme. Parallel wird die DET die notwendigen Anschlüsse für das schwimmende Terminal eigenständig realisieren. Stadtrat Lars Kolk zeigte sich optimistisch, dass das Projekt wie geplant abgeschlossen wird. Die Stadt strebt an, sich als zentraler Energieknotenpunkt in Deutschland zu etablieren. Ein genauer Eröffnungstermin steht zwar noch nicht fest, soll aber nach den abschließenden Prüfungen bekannt gegeben werden.
Deutschland hat bereits mehrere schwimmende LNG-Terminals in Betrieb genommen, um die Energieversorgungssicherheit zu stärken. Das Terminal in Stade wird dieses Netz erweitern und die Gasversorgung in der Region stabilisieren.
Die Inbetriebnahme ist nun frühestens für April vorgesehen. Sobald der Betrieb aufgenommen wird, trägt die Anlage zur deutschen Energieunabhängigkeit bei und festigt Stades Rolle in der Branche. Weitere Updates zum Eröffnungstermin folgen mit dem Baufortschritt.