Markus Söder überrascht als William Wallace beim Fränkischen Karneval
Gerdi BaumWenn dieser Filmcharakter zum Fasching geht - Markus Söder überrascht als William Wallace beim Fränkischen Karneval
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sorgte in diesem Jahr beim Fastnachtumzug in Franken mit einem markanten Auftritt für Aufsehen: Er verkleidete sich als William Wallace, den legendären schottischen Freiheitskämpfer aus Braveheart. Seine Frau Karin Baumann-Söder ergänzte das Kostüm-Duo als Prinzessin Isabella aus demselben Film. Gemeinsam besuchten sie die festliche Sitzung des Fränkischen Karnevalsverbands in Veitshöchheim.
Söders Outfit bestand aus blau-weißer Gesichtsbemalung, einer wallenden braunen Perücke und einem traditionellen Kilt. Später teilte er in den sozialen Medien mit, er habe Wallace wegen dessen Mut und unerschütterlicher Entschlossenheit gewählt. Die diesjährige Verkleidung setzt eine langjährige Tradition des Politikers fort, der für seine aufwendigen Fastnachtskostüme bekannt ist.
Im Laufe der Jahre hat sich Söder bereits in mindestens sieben verschiedene Popkultur- und Historienfiguren verwandelt. Zu seinen früheren Kostümen zählen Shrek, Gandalf aus Herr der Ringe sowie Elvis Presley – vermutlich seine Wahl für 2024. Zudem trat er schon als Punk mit Irokesenschnitt, als Mahatma Gandhi, als Marilyn Monroe und nun als Prinz William Wallace auf.
Die Veranstaltung in Veitshöchheim zog wie gewohnt die Blicke auf sich, wobei Söders dramatische Darstellung besonders ins Auge fiel. Die passende Verkleidung seiner Frau als Prinzessin Kate aus demselben Film steigerte den spektakulären Effekt und unterstrich den Ruf des Paares für kreative und abgestimmte Auftritte.
Mit seinem jüngsten Fastnachtskostüm hält Söder seine Serie filminspirierter Verwandlungen aufrecht. Die Tradition ist längst zu einem Höhepunkt des Fränkischen Karnevals geworden, bei dem jedes Jahr eine neue Figur zum Leben erwacht. Diesmal verlieh die Wahl des Prinz William Wallace den Feierlichkeiten eine historische Note des Widerstands.