Martina Stamm-Fibich wechselt von der Politik zur SBK-Betriebskrankenkasse
Herbert RennerMartina Stamm-Fibich wechselt von der Politik zur SBK-Betriebskrankenkasse
Martina Stamm-Fibich übernimmt eine neue Position als Leiterin der politischen Angelegenheiten bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse. Die Ernennung folgt auf ihre lange Karriere in der Gesundheitspolitik und Interessenvertretung. In ihrer neuen Rolle wird sie die politische Arbeit des Krankenkassenverbands auf Bundes- und Landesebene koordinieren und die Kommunikation mit Entscheidungsträgern leiten.
Stamm-Fibich bringt umfangreiche Erfahrungen mit: Von 2013 bis 2025 war sie als SPD-Abgeordnete Mitglied des Bundestags. In dieser Zeit gehörte sie dem Gesundheitsausschuss an und leitete den Petitionsausschuss. Als Sprecherin für Patientenrechte der SPD-Bundestagsfraktion prägte sie ab 2018 die Debatten über die Arzneimittelversorgung und die Reformen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).
Bevor sie in die Politik ging, arbeitete Stamm-Fibich bei Siemens – zunächst in der Unternehmenskommunikation, später als hauptamtliche Betriebsratsvorsitzende. Diese Stationen, kombiniert mit ihrer politischen Laufbahn, verleihen ihr ein tiefes Verständnis sowohl für unternehmerische als auch für politische Prozesse.
In ihrer neuen Funktion wird sich Stamm-Fibich dafür einsetzen, die Interessen der bei der SBK Versicherten in politischen Diskussionen zu vertreten. Ihr Ziel ist es, Klarheit, Pragmatismus und Wirksamkeit in die politische Interessenvertretung der Krankenkasse einzubringen. Ihre langjährige Expertise in der Gesundheitspolitik soll die Position der SBK bei Entscheidungen stärken, die sich auf die Versicherten auswirken.
Der Wechsel von Stamm-Fibich zur SBK markiert den Übergang von der legislativen Arbeit hin zur direkten Interessenvertretung für die Mitglieder der Krankenkasse. Ihre Aufgabe wird es sein, politische Strategien zu entwickeln, die mit den Zielen des Verbands im Einklang stehen. Die Ernennung unterstreicht das Engagement der SBK, sich auf politischer Ebene für ihre Versicherten einzusetzen.






