Niedersachsen baut Bürokratie ab: Neue Förderregeln ab 2026
Niedersachsen erleichtert die Förderung von Projekten in der gesamten Region, indem es Bürokratie abbauen wird. Ab dem 1. Januar 2026 treten die neuen Regelungen in Kraft, die von dem Landesamt für Statistik koordiniert werden.
Im überarbeiteten System können kleine und mittlere Projekte bereits vor der offiziellen Bewilligung der Fördermittel mit der Arbeit beginnen, was Verzögerungen vermeiden und Initiativen schneller auf den Weg bringen soll. Die Frist für die Verwendung bewilligter Gelder wurde um sechs Monate verlängert, was den Empfängern mehr Flexibilität gibt.
Kommunen werden künftig ein standardisiertes Auszahlungsverfahren einführen, das separate Auszahlungsanträge überflüssig macht. Bei kleineren Vorhaben können Zwischenberichte sogar vollständig entfallen, was den Verwaltungsaufwand weiter verringert. Nicht-öffentliche Empfänger wie private Organisationen sind zudem von den Vergaberegeln befreit, was die Abläufe zusätzlich strafft. Auch die Prüfung von Ausgabenberichten wurde auf ein zweistufiges System vereinfacht, wodurch Doppelprüfungen entfallen. Künftige Förderprogramme sollen so effizienter ablaufen – mit schnelleren Genehmigungen und weniger bürokratischen Hürden.
Von den Reformen profitieren sowohl Förderempfänger als auch Verwaltungsmitarbeitende, da der Papieraufwand sinkt und der Zugang zu Mitteln beschleunigt wird. Unter der Federführung des Landesamts für Statistik werden die Änderungen Anfang 2026 vollständig greifen. Das Ziel ist ein effizienteres System, das Projekte ohne unnötige Verzögerungen unterstützt.