17 December 2025, 19:21

Niedersachsens Agrarministerin kämpft für faire Milchpreise und stabile Verträge

Ein Supermarktinneres mit verschiedenen Lebensmitteln auf Regalen.

Niedersachsens Agrarministerin kämpft für faire Milchpreise und stabile Verträge

Niedersachsens Agrarministerin fordert feste Milchpreise für Höfe

Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte hat nach einem Treffen mit Landwirtschaftsverbänden verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien gefordert.

  1. Dezember 2025, 06:55 Uhr

Wirtschaft, Finanzen

Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte setzt sich für mehr Schutz für Milchviehbetriebe ein. Bei einem jüngsten Treffen in Hannover plädierte sie für verbindliche Lieferverträge zwischen Erzeugern und verarbeitenden Betrieben. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Preise und Mengen in einer Branche zu stabilisieren, die unter finanziellen Belastungen leidet.

An dem Treffen in Hannover nahmen Vertreter wichtiger landwirtschaftlicher Verbände teil, darunter der Bauernverband, der Biolandbauverband Niedersachsen, Bioland, Demeter, die Initiative Bauern für die Zukunft sowie der Deutsche Milchviehhalterverband. Staudte nutzte die Plattform, um die Lobbyisten der Milchindustrie in Brüssel zu kritisieren, die sich gegen verpflichtende Verträge sperren.

Staudtes Vorschläge richten sich gegen die seit Langem bestehende Instabilität in der Milchwirtschaft. Verbindliche Verträge sowie Produktionskürzungen mit Ausgleichszahlungen könnten den finanziellen Druck auf die Erzeuger verringern. Die nächsten Schritte hängen von der Reaktion der Bundesregierung und der Branche auf die Erkenntnisse der Monopolkommission ab.