09 January 2026, 07:00

Niedersachsens Polizei zieht Bilanz nach ROADPOL-Sicherheitstagen mit harten Konsequenzen

Ein weißer Polizeiwagen parkt vor einer befahrenen Straße mit fahrenden Fahrzeugen, umgeben von Gras und Bäumen in einer ländlichen Umgebung.

Niedersachsens Polizei zieht Bilanz nach ROADPOL-Sicherheitstagen mit harten Konsequenzen

Polizei in ganz Niedersachsen beteiligte sich an den ROADPOL-Sicherheitstagen vom 16. bis 22. September 2025

Im Mittelpunkt der Aktion stand die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Sensibilisierung von Autofahrerinnen und Autofahrern für ihr eigenes Verhalten. Mehrere Polizeidienststellen, darunter Hameln-Pyrmont/Holzminden, führten im Laufe der Woche Kontrollen und Aufklärungsveranstaltungen durch.

Den Auftakt bildete am 16. September in Hameln die Veranstaltung „Fit am Steuer“, die sich speziell an Fahrende ab 65 Jahren richtete. Die Seniorinnen und Senioren erhielten dort die Möglichkeit, ihre Fahrkenntnisse aufzufrischen und so sicherer im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Zwei Tage später richteten Beamte an der B64 in der Nähe von Bevern eine stationäre Kontrolle ein. Dabei wurden zehn Verkehrsteilnehmer wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Insgesamt acht Fahrer wurden angehalten, sieben von ihnen mussten ihren Führerschein aufgrund verschiedener Verstöße abgeben. Am 20. September kam es in Emmerthal zu illegalen Straßenrennen, bei denen einige Beteiligte fast doppelt so schnell fuhren wie erlaubt. Die Polizei griff ein, um die gefährlichen Rennen zu stoppen. Ein besonders schwerwiegender Vorfall betraf einen 30-Jährigen aus Dassel, der mit einem Mercedes 152 km/h in einer 100er-Zone fuhr. Ihm drohen nun ein hohes Bußgeld und ein Fahrverbot.

Beteiligt waren zudem die Polizeidienststellen Diepholz, Nienburg/Schaumburg und Hildesheim sowie Autobahnstreifen aus Hannover. Auch regionale Kräfte aus Göttingen, Northeim, Lüneburg und Celle wirkten mit, unterstützt von Verkehrskontrollteams der Landespolizeidirektion.

Die ROADPOL-Sicherheitstage führten zu zahlreichen Bußgeldern, Führerscheinentzügen und Maßnahmen gegen rücksichtsloses Fahren. Die Behörden betonten, wie wichtig verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr ist, um Gefahren zu minimieren. Die Kampagne zeigte einmal mehr die enge Zusammenarbeit der niedersächsischen Polizeikräfte.