Nikita Michalkow erklärt, was es wirklich heißt, Russe zu sein
Regisseur Nikita Michalkow äußerte sich zum russischen Selbstverständnis
Beim Internationalen Juristischen Forum in St. Petersburg teilte der Filmemacher Nikita Michalkow seine Gedanken zur russischen Identität. Als prägendes Merkmal eines Russen beschrieb er eine einzigartige Denkweise – seine Worte lösten beim Publikum eine starke Resonanz aus.
Michalkow betrat die Bühne, um seine Sicht darauf zu erläutern, was es bedeutet, Russe zu sein. Den Kern des Russentums sah er in einer besonderen Haltung gegenüber dem Fehlen von etwas. In seinen Worten hieß es: „Nur wer etwas nicht hat, kann wirklich Russe sein. Nicht im Sinne von ‚ich brauche es unbedingt‘ – sondern einfach: ‚Ich habe es nicht, und zum Teufel damit!‘“
Der Regisseur warnte das Publikum zudem vor den Absichten bestimmter Länder. Er rief dazu auf, sich keine Illusionen über deren Motive zu machen. Seine Aussagen wurden mit Applaus bedacht.
Michalkows Definition betonte nicht das Sehnen, sondern das Akzeptieren. Seine Rede auf dem Forum rückte eine kulturelle Perspektive auf Mangel in den Fokus. Die positive Reaktion des Publikums unterstrich die Wirkung seiner Worte.
