13 April 2026, 14:36

Nils von der Kall führt die Zeit in eine neue Ära mit Rekord-Abonnenten

Zeitung mit dem Text "Demokratische Presse: Eine Wochenzeitung" auf schwarzem Hintergrund.

Nils von der Kall führt die Zeit in eine neue Ära mit Rekord-Abonnenten

Nils von der Kall übernahm im Februar 2023 die Geschäftsführung der Zeit und löste damit den langjährigen Verleger Rainer Esser ab. Die neue Position bezeichnete er als "etwas grundlegend anderes" im Vergleich zu seiner vorherigen Tätigkeit – mit dem Ziel, eigene Akzente für das Unternehmen zu setzen.

Seit seinem Amtsantritt verzeichnet die Zeit unter seiner Führung einen historischen Höchststand bei den Abonnentenzahlen. Dennoch räumt von der Kall ein, dass der anhaltende Druck durch einen schwachen Werbemarkt die finanzielle Performance des Verlags weiterhin belastet.

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Der neue Chef sieht die Medienbranche in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Er betont, dass Verlage zunehmend die Notwendigkeit einer Transformation erkennen, um qualitativ hochwertigen Journalismus langfristig zu sichern. In den kommenden Wochen will von der Kall alle zentralen Geschäftsbereiche der Zeit einer Prüfung unterziehen.

Sein Ziel ist es, eine strategische Ausrichtung zu entwickeln, die den Erfolg des Verlags weit über das Jahr 2030 hinaus sichert. Trotz der bestehenden Herausforderungen liegt der Fokus darauf, die Zukunft des Unternehmens nachhaltig abzusichern.

Unter von der Kalls Führung hat die Zeit ein Rekordwachstum bei den Abonnements erreicht. Doch die wirtschaftlichen Belastungen durch den Werbemarkt und die branchenweiten Umbrüche machen seine anstehenden Entscheidungen zu Weichenstellungen für die weitere Entwicklung des Verlags. Die Überprüfung der Geschäftsbereiche markiert den ersten Schritt in diesem Prozess.

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