24 January 2026, 21:08

Osnabrücker Bäder erhöhen Eintrittspreise – doch nicht überall wird teurer

Ein großes Schwimmbad im Ritz-Carlton, Kota Kinabalu, voller Menschen, umgeben von Schirmen, Stühlen, Tischen, Pflanzen, Bäumen, Felsen und Gebäuden, mit einem Schuppen auf der rechten Seite und dem Himmel im Hintergrund.

Osnabrücker Bäder erhöhen Eintrittspreise – doch nicht überall wird teurer

Eintrittspreise für Osnabrücker Schwimmbäder steigen ab 1. Februar leicht

Die Stadtwerke Osnabrück haben eine durchschnittliche Preiserhöhung von drei bis fünf Prozent für die meisten Bäder angekündigt. Als Gründe nannte die Verwaltung gestiegene Kosten und notwendige Modernisierungen.

Von den Anpassungen betroffen sind mehrere Einrichtungen, allerdings nicht alle Angebote. Die Preise für das Freibad Moskaubad sowie die Familientarife im Nettebad bleiben unverändert. Damit soll sichergestellt werden, dass Besucher das Moskaubad auch im Jahr seines 100-jährigen Jubiläums 2026 ohne zusätzliche Kosten nutzen können.

Regelmäßige Investitionen in Technik und Instandhaltung sind erforderlich, um die Bäder in gutem Zustand zu halten. Torsten Krier, Leiter der Osnabrücker Bäder, erklärte, dass die Mittel auch der Verbesserung des Besuchererlebnisses dienen sollen. Geplant sind unter anderem eine neue Textilsauna im Schinkelbad und ein umgestalteter Umkleidebereich im Nettebad.

Um die höheren Gebühren abzufedern, erhalten Kunden der Stadtwerke mit einem Energievertrag weiterhin 20 Prozent Rabatt auf den Eintritt über das Vorteilswelt-Programm. Zudem gewährt das Nettebad einen Nachlass von zwei Euro auf Tageskarten für die Loma-Sauna bei Buchung an der Rezeption. Wegen laufender Bauarbeiten gibt es dort derzeit einen "Umleitungstarif": Besucher der Sport- und Erlebnisbereichs erhalten automatisch 60 Minuten länger Zugang – ohne Aufpreis.

Die Preisanpassungen spiegeln gestiegene Betriebskosten wider, darunter Löhne und Instandhaltung. Zwar steigen einige Gebühren, doch Rabatte und unveränderte Tarife für bestimmte Leistungen sollen die Auswirkungen auf Stammgäste mildern. Die Mittel fließen in die Pflege der Anlagen sowie in neue Attraktionen für die Osnabrücker Bäderlandschaft.