07 February 2026, 09:11

Politische Graffiti am Göttinger Rathaus: Staatsschutz ermittelt wegen Sachbeschädigung

Eine Zeichnung einer Gruppe von Menschen in einer Stadt, einige halten Fahnen, andere liegen am Boden, mit Gebäuden im Hintergrund, die einen Kampf darstellen, wobei eine Person ein Schwert und eine andere einen Schild hält.

Politische Graffiti am Göttinger Rathaus: Staatsschutz ermittelt wegen Sachbeschädigung

Göttingens neues Rathaus mit politisch motivierten Graffiti beschmiert

Am vergangenen Wochenende wurde das Neue Rathaus in Göttingen mit politisch aufgeladenen Graffiti beschädigt. Die Sachbeschädigung wurde am Montagnachmittag, dem 2. Februar 2026, an der Ostseite des Gebäudes in der Nähe des Parkhausausgangs zur Sternstraße entdeckt. Die Behörden vermuten einen möglichen Zusammenhang mit den anhaltenden Konflikten und Widerstandsbewegungen im Nahen Osten.

Die Tat ereignete sich vermutlich zwischen dem 30. Januar 2026, 13:00 Uhr, und dem 2. Februar 2026, 13:00 Uhr. Die Sprühereien, die von der Sternstraße und den umliegenden Gebäuden aus deutlich sichtbar sind, enthalten Bezüge zu aktuellen politischen Spannungen. Aufgrund des Inhalts hat die Staatsschutzkommission die Ermittlungen übernommen.

Bisher konnten die Ermittler keine Tatverdächtigen identifizieren oder das volle Ausmaß des Schadens feststellen. Zeugen, die in dem genannten Zeitraum verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Neuen Rathauses beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden. Die Göttinger Polizei hat unter der Nummer +49 551 491-2115 eine Kontaktmöglichkeit für Hinweise eingerichtet. Bisher liegen jedoch keine konkreten Spuren vor.

Der Fall bleibt weiterhin ungelöst, während die Ermittler den Tatort untersuchen und Beweise sichern. Die Behörden haben keine weiteren Details zur genauen Formulierung der Graffiti oder zu möglichen Motiven jenseits des politischen Hintergrunds bekannt gegeben.

Die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigung werden unter der Leitung der Staatsschutzkommission fortgeführt. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen und schließt mögliche Verbindungen zu übergeordneten politischen Bewegungen nicht aus. Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich umgehend bei den Behörden zu melden.