Regionalentwicklung im Fokus: Wie die Kanal-Fuhse-Dörfer 3,8 Millionen Euro nutzen
Herbert RennerRegionalentwicklung im Fokus: Wie die Kanal-Fuhse-Dörfer 3,8 Millionen Euro nutzen
Staatsbeauftragte für Regionalentwicklung besucht Kanal-Fuhse-Region
Dr. Ulrike Witt, die Landesbeauftragte für Regionalentwicklung, besuchte am 28. August die Kanal-Fuhse-Region. Begleitet vom Europaabgeordneten Bernd Lange informierte sie sich über mehrere lokale Projekte, die im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms gefördert werden. Der Besuch stand im Zeichen der Fortschritte, die seit 2017 – dem Jahr der ersten Fördermittelvergabe – erzielt wurden.
Die Delegation startete in Vöhrum, wo Witt den neu gestalteten Dorfpark besichtigte. In Schwicheldt besuchte sie die Umnutzung eines ehemaligen Stallgebäudes zu einem Altenteil – einer traditionellen Wohnform für ausgediente Landwirte. Ein weiterer Halt galt der laufenden Neugestaltung des Schwicheldter Dorfzentrums.
Die örtlichen Bürgermeister Dr. Reinhardt und Christian Bartscht stellten die Projekte gemeinsam mit Peines erstem Bürgermeister, Hans-Jürgen Tarrey, vor. Die Region, zu der Berkum, Eixe, Röhrse, Rosenthal/Hofschwicheldt, Schwicheldt sowie Vöhrum/Landwehr gehören, hat seit 2017 Fördergelder in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro erhalten.
Die Tour zeigte auf, wie die Mittel für die Aufwertung öffentlicher Plätze und historischer Gebäude eingesetzt wurden. Bartscht, als Bürgermeister von Schwicheldt, erläuterte während des Besuchs die lokalen Initiativen und deren Bedeutung.
Der Besuch unterstrich die Entwicklungsschritte in den Kanal-Fuhse-Dörfern seit ihrem Beitritt zum Förderprogramm. Mit fast vier Millionen Euro Investitionsvolumen zielen die Projekte auf die Verbesserung der Infrastruktur und Gemeinschaftsräume ab. Offizielle bestätigten, dass die Arbeiten in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.