26 June 2026, 18:27

Rentenexpertin Grimm fordert radikale Reformen bei Frühverrentung und Minijobs

Wirtschaftswissenschaftlerin Grimm begrü├čt die Abschaffung von Mini-Jobs

Rentenexpertin Grimm fordert radikale Reformen bei Frühverrentung und Minijobs

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm hat ihre Position zu mehreren zentralen Rentendreformen dargelegt. Sie befürwortet tiefgreifende Reformen der deutschen Altersvorsorge- und Beschäftigungssysteme. Ihre Vorschläge umfassen die Frühverrentung, Minijobs sowie die Beitragspflicht für Selbstständige.

Grimm unterstützt die Pläne zur Abschaffung der Frühverrentung mit 63 Jahren. Zudem spricht sie sich dafür aus, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln.

Bei Minijobs begrüßt sie den Vorschlag der Rentenkommission, diese weitgehend abzuschaffen. Ihrer Ansicht nach würde dies die Arbeitsanreize für Geringverdiener erhöhen. Eine Ausnahme, so Grimm, sollte es für Studierende geben.

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Für Selbstständige lehnt Grimm eine verpflichtende Einbindung in die gesetzliche Rentenversicherung ab. Sie warnt, dass eine Zwangsmitgliedschaft in einem System mit geringen Renditen die Selbstständigkeit unattraktiv machen würde. Stattdessen schlägt sie vor, ihnen die Wahl kapitalgedeckter Altersvorsorgemodelle zu ermöglichen, die ihrer Meinung nach deutlich höhere Erträge bieten.

Grimm plädiert dafür, das bestehende System für Beamte beizubehalten. Kapitalgedeckte Altersvorsorge hält sie für Selbstständige jedoch für die bessere Alternative. Ihre Empfehlungen zielen darauf ab, faire Anreize für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu schaffen.

Quelle