Rückgang der Angriffe auf Rettungskräfte in Niedersachsen an Silvester 2024
Gerdi BaumMinisterpräsident fordert mehr Respekt für Einsatzkräfte - Rückgang der Angriffe auf Rettungskräfte in Niedersachsen an Silvester 2024
Weniger Angriffe auf Rettungskräfte in Niedersachsen in der letzten Silvesternacht
In der vergangenen Silvesternacht wurden in Niedersachsen weniger Übergriffe auf Einsatzkräfte registriert als im Vorjahr. Die Zahl der Vorfälle sank von 54 auf 43. Trotz dieses Rückgangs betonen die Behörden weiterhin die Schwere solcher Attacken.
Rettungskräfte – darunter Sanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und Mitarbeiter im Öffentlichen Nahverkehr – sind während der Feierlichkeiten häufig mit Aggressionen konfrontiert. Olaf Lies, der Ministerpräsident des Landes, verurteilte jede Form von verbaler oder körperlicher Gewalt gegen sie. Solches Verhalten bezeichnete er als "absolute Respektlosigkeit und völlig inakzeptabel".
Nach dem Gesetz gelten Angriffe auf Rettungskräfte als schwere Straftaten, für die konsequent bestraft werden soll. Lies rief zudem Passanten auf, bei Zeugenschaft von Übergriffen einzugreifen – entweder durch direktes Handeln oder, falls dies zu gefährlich ist, durch die Kontaktaufnahme mit der Polizei.
Bisher wurden keine konkreten Täter öffentlich benannt, die für die jüngsten Angriffe auf Einsatzkräfte während der Silvesterfeiern verantwortlich sind.
Obwohl die sinkenden Fallzahlen eine leichte Verbesserung zeigen, bleiben die Behörden wachsam. Sie setzen sich für mehr öffentliche Sensibilisierung und eine strengere Ahndung ein. Die Botschaft ist klar: Angriffe auf diejenigen, die die Gemeinschaft schützen, werden nicht toleriert.