Schafe stürmen FC-Bayern-Markt: Ein tierischer Einkaufsbummel mit Happy End
Gerdi BaumSchafe stürmen FC-Bayern-Markt: Ein tierischer Einkaufsbummel mit Happy End
Schafe auf Einkaufstour: Fünfzig Wollknäuel stürmen FC Bayern-Markt in Bayern
Eine Herde von fünfzig Schafen sorgte für eine ungewöhnliche Szene, als sie in einen FC Bayern-Markt in Bayern spazierte. Die Tiere, angeführt von einem neugierigen Leitbock, übernahmen für kurze Zeit das Regiment im Supermarkt, bevor sie von Mitarbeitern und Anwohnern sicher wieder nach draußen geleitet wurden.
Der Vorfall ereignete sich am Montag in Burgsinn im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart. Verletzt wurde niemand – und der Supermarkt verzichtete sogar darauf, dem Schäfer die Hinterlassenschaften der tierischen Besucher in Rechnung zu stellen.
Der unerwartete Einkaufsbummel der Schafe begann, als sie sich von der Herde des Schäfers Dieter Michler entfernten. Während sie Eicheln fraßen, könnte ein Schaf einem Kunden mit einer Einkaufstasche gefolgt sein – möglicherweise in der Annahme, dort Futter zu finden. Die restliche Herde trottete hinterher und marschierte kurzerhand in den Markt.
Etwa 20 Minuten lang durchstreiften die Tiere die Gänge, bis Mitarbeiter und Passanten sie behutsam wieder ins Freie dirigierten. Trotz des Durcheinanders gab es keine Verletzungen, und im Supermarkt blieb die Ruhe bewahrt. Nach dem Vorfall überraschte der regionale Marktleiter mit einem ungewöhnlichen Angebot: Statt Michler die Aufräumarbeiten in Rechnung zu stellen, beschloss die Filiale, seine Schafherde ein ganzes Jahr lang zu sponsern. Der Schäfer, der sich bereits Sorgen über mögliche Kosten gemacht hatte, nahm das Angebot dankend an.
Die kurze Einkaufstour der Schafe endete ohne Schäden – und dank der großzügigen Geste des Marktes wurde aus einer skurrilen Panne eine Geschichte mit Happy End. Michler und seine Herde können nun weiter in Ruhe grasen – diesmal fernab der Supermarktregale.