26 June 2026, 22:23

Schweinsteiger in Rassismus-Debatte: Warum seine Worte über afrikanischen Fußball polarisieren

Bastian Schweinsteiger sagt, seine Aussagen über den Stil der Elfenbeinküste bei der WM seien nicht auf Personen gemunzt

Schweinsteiger in Rassismus-Debatte: Warum seine Worte über afrikanischen Fußball polarisieren

Bastian Schweinsteiger steht wegen Äußerungen über den Spielstil der Elfenbeinküste in der Kritik. Der ehemalige deutsche Mittelfeldspieler bezeichnete deren Herangehensweise als „etwas afrikanischen Fußball, etwas unorthodox, etwas wild“. Nationaltrainer Emerse Faé nannte die Bemerkungen rassistisch – und löste damit eine Debatte in der Fußballwelt aus.

Schweinsteiger äußerte sich während einer ARD-Übertragung nach dem 2:1-Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste in der Gruppenphase. Er betonte, seine Worte seien als fußballerische Analyse gemeint gewesen und nicht als Beleidigung. ARD-Programmdirektor Axel Balkausky verteidigte ihn später und erklärte, es habe sich um eine fachliche Einschätzung gehandelt, nicht um Rassismus.

Elfenbeinküsten-Trainer Faé reagierte scharf und bezeichnete die Aussagen als rassistisch. Seine Mannschaft feierte daraufhin mit einem historischen 2:0-Sieg gegen Curaçao erstmals den Einzug ins WM-Achtelfinale. Unterdessen zeigte sich Jürgen Klopp überrascht, als er zur Kontroverse befragt wurde, und wollte sich nicht weiter äußern.

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Der Streit wirft ein Schlaglicht auf die unterschiedliche Wahrnehmung von Sprache im Fußballkommentar. Schweinsteigers Aussagen und Faés Kritik lenken den Blick auf kulturelle Sensibilitäten im Sport. Während die Elfenbeinküste mit ihrer Qualifikation Geschichte schreibt, hält die Diskussion über die umstrittenen Worte an.

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