29 June 2026, 12:49

Spritpreise steigen im Juli: Warum die Subvention endet und was das für Autofahrer bedeutet

Tankrabatt nicht vollständig an Diesel-Kunden weitergegeben

Spritpreise steigen im Juli: Warum die Subvention endet und was das für Autofahrer bedeutet

Spritpreise in Deutschland steigen Anfang Juli erneut – wenn die staatliche Subvention ausläuft

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Anfang Juli werden die Spritpreise in Deutschland voraussichtlich wieder steigen, da die temporäre staatliche Preisermäßigung endet. Trotz der erwarteten Teuerung an den Zapfsäulen gilt die Entscheidung als richtig. Eine aktuelle Studie des ifo Instituts zeigt nun, in welchem Umfang die Steuerentlastung tatsächlich bei den Verbrauchern ankam.

Laut ifo Institut wurde der Rabatt auf die Premiumkraftstoffe Super E5 und Super E10 fast vollständig an die Autofahrer weitergegeben. Die Ersparnis betrug dabei 17 bzw. 16 Cent pro Liter – und entsprach damit nahezu exakt der Steuerermäßigung. Diese Ergebnisse widersprechen den Aussagen des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV), der behauptet hatte, die Entlastung sei nicht in vollem Umfang an die Verbraucher weitergereicht worden.

Die Analyse des ifo Instituts stützt sich auf einen Vergleich mit den Spritpreisen in Frankreich. Eine separate Untersuchung der Monopolkommission kam hingegen zu leicht abweichenden Ergebnissen: Demnach war die Weitergabe der Ersparnis bei Diesel etwas höher, bei Benzin dagegen etwas niedriger als in der ifo-Studie berechnet.

Die Spritpreissenkung kostete den Staat rund 1,6 Milliarden Euro. Da ein Teil der Diesel-Rabatte jedoch bei den Mineralölkonzernen blieb, profitierten nicht alle Verbraucher in vollem Umfang.

Mit dem Auslaufen der Subventionen wird ein erneuter Preisanstieg erwartet. Sollten die USA und der Iran jedoch zu einer Einigung kommen, könnten sich die Spritkosten in den kommenden Monaten stabilisieren. An der Entscheidung, die Förderung zu beenden, hält die Regierung trotz der absehbaren Belastung für Autofahrer fest.

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